Limbach

Kirchenchor „Cäcilia“ Heidersbacher Sänger erlebten ein intensives Jahr mit einigen neuen Veranstaltungen

„Gerümpelsingen“ wird noch lange in Erinnerung bleiben

Heidersbach.Das „Gerümpelsingen“ der örtlichen Vereine im „Hällele“, eine kirchenmusikalische Andacht und der Kabarettabend mit Ulrike Böhmer waren die Höhepunkte der Feierlichkeiten im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums des Kirchenchores „Cäcilia“ Heidersbach. „Und alle waren sie rundum gelungen“, konnte man den Statements der Funktionsträger und Gäste im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung entnehmen. Die Aktiven blickten dabei auf ein überaus arbeitsreiches Jahr zurück und wollen es im kommenden dementsprechend ruhiger angehen lassen.

Auf Skepsis folgte Eifer

Nachdem der Chor am Abend den Gottesdienst in der heimischen Kirche gesanglich umrahmt hatte, trafen sich die Mitglieder in der Pizzeria „Ferraro‘s“ zur Jahreshauptversammlung. Im Anschluss an ein gemeinsames Essen erstattete die Vorsitzende Susanne Knapp ihren Jahresbericht. Sie lies zunächst die bewältigten Termine im kirchlichen Bereich Revue passieren, um dann nochmals die Jubiläumsfeierlichkeiten zu beleuchten. Besonders das „Gerümpelsingen“ der örtlichen Gruppierungen und Vereine werde sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Nach anfänglicher Skepsis waren die Teilnehmer mit Eifer und viel Fantasie bei der Sache, so Knapp. Schade nur, dass dieser erfolgreiche Abend dem Chor keine neuen Sänger bescherte, bemerkte sie.

Weitere Höhepunkte waren die kirchenmusikalische Andacht mit den Chören der Seelsorgeeinheit Buchen sowie der Auftritt von Kirchenkabarettisten Ulrike Böhmer im Oktober. Ein besonderer Dank der Vorsitzenden galt den Aktiven für ihren Einsatz sowie der gesamten Dorfgemeinschaft für die große Unterstützung bei der Durchführung der Jubiläumsveranstaltungen.

In ihrem aufschlussreichen Kassenbericht zeigte Susanne Olf auf, dass die bewältigten Veranstaltungen auch in finanzieller Hinsicht durchaus erfolgreich verlaufen sind und die Chorgemeinschaft über solide Finanzmittel verfügt. Die Revisorinnen Gisela Schäfer und Michaela Häffner hatten keine Beanstandungen bei der Kassenführung gefunden. Somit stand der Entlastung des Vorstandes nichts entgegen.

Monika Weis verabschiedet

Bevor es zu den Neuwahlen kam, wurde die langjährige stellvertretende Vorsitzende Monika Weis aus ihrem Amt verabschiedet. Unter großem Beifall der Sängerfamilie überreichte Susanne Knapp ein Abschiedspräsent. Die Grüße des Bürgermeisters sowie des Ortschaftsrates überbrachte Ortsvorsteher Werner Gellner, der der Sängerschar für ihren Einsatz im kirchlichen und weltlichen Bereich im Jahreslauf dankte. Ein besonderes Dankeschön ging an Monika Weis für ihren Einsatz in den letzten Jahren. Das „Gerümpelsingen“ bezeichnete er als hervorragende Idee. Bei den anstehenden Neuwahlen fungierte er als Wahlleiter. Folgende Funktionen wurden besetzt: stellvertretende Vorsitzende Martina Neureuther, Kassiererin Susanne Olf, Beisitzerin Monika Weis.

Chorleiter Stefan Müller zeigte sich mit den Leistungen und dem Engagement seiner Schützlinge im Jubiläumsjahr sehr zufrieden. Die Feierlichkeiten haben viel Arbeit mit sich gebracht, aber auch Freude, Erfolg sowie schöne Zeiten und Erinnerungen. „Nehmen wir diese gute Energie mit ins nächste Jahr“, lautete seine Devise. Müller rief nochmals die kirchenmusikalische Andacht sowie das erstmals durchgeführte Taizegebet in Erinnerung. Hier habe man etwas Neues gewagt, was es so in der Pfarrei noch nicht gab.

Auch im Jubiläumsjahr habe man das Repertoire wieder mit geistlichem und weltlichem Liedgut erweitert. Beim Einstudieren müsse man sich weiterhin auf Dreistimmigkeit beschränken, weil die Besetzung des Chores nach wie vor recht dünn sei. Insgesamt waren 52 Proben und Auftritte zu bewältigen. Die Anwesenheitsquote lag bei 87 Prozent. Im kommenden Jahr strebe man die 90 Prozentmarke an. Pfarrer Johannes Balbach bescheinigte der Sängerschar, im Jubiläumsjahr viel auf den Weg gebracht zu haben. Das liege am guten Zusammenhalt innerhalb der Chorgemeinschaft. Das Jubiläum habe gezeigt, dass man im Ort gut verwurzelt sei. Gerade in einer Zeit des Umbruchs innerhalb der Kirche, stelle der Chor eine große Stütze für die kommenden Aufgaben dar. Steffen Knapp als Vertreter des Pfarrgemeinderats freute sich ebenfalls über die gute Stimmung und bezeichnete das Taizegebet als gelungenen Aufbruch zu neuen Ufern.

Zum Abschluss der Versammlung wurden die eifrigsten Probenbesucher Gisela Schäfer (keine Fehltag), Christa Burkert, Martina Neureuther, Hildegard Rhein, Richard Ballweg und Trudbert Blatz (ein Fehltag) geehrt. von