Limbach

Quartierskonzept Fachleute erfassen in Limbach Daten zum Gebäudebestand

Energiebedarf wird ermittelt

Archivartikel

Limbach.Mit einem Quartierskonzept will Limbach aufzeigen, welche Potenziale es bei der Einsparung von Energie in der Gemeinde gibt und wie effiziente, klimafreundliche Energieanlagen aussehen könnten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Vorhaben. Akteure vor Ort sind die Energieagenturen des Neckar-Odenwald-Kreises (EAN) und des Landkreises Karlsruhe (UEA).

Ab November erfassen Fachleute der Energieagenturen Gebäudedaten. Dazu sichten sie die Gebäude in erster Linie von der Straße, stellen aber auch an der Haustüre Fragen nach dem Alter, der Art der Heizanlage, der Anzahl der Personen im Haus, dem Energieverbrauch und bisherigen Sanierungsmaßnahmen. „Ohne diese umfassende Datenerfassung ist es nicht möglich, sicher und vor allem auch zukunftsorientiert zu planen“, so Uwe Ristl von der EAN.

Die Daten sollen helfen, einen möglichst exakten Energiebedarf in der Gemeinde Limbach zu ermitteln, um parallel zur Ortssanierung eine nachhaltige Energieversorgungsstrategie entwickeln zu können. „Bitte empfangen Sie diese Fachleute mit den buchstäblich offenen Armen“, appelliert Bürgermeister Thorsten Weber. „Beim Klimaschutz müssen wir alle zusammenarbeiten, denn am Ende profitieren wir alle davon.“

Zusätzlich werden im Rahmen des Quartierskonzepts in den Wintermonaten Thermografie-Beratungen angeboten. Thermografie-Aufnahmen sind Infrarotmessungen, die farbige Wärmebilder von Gebäuden und Bauteilen erzeugen, um energetische Schwachstellen sichtbar zu machen.

Ein wichtiger Baustein des Quartierskonzepts sind die individuellen und kostenfreien Energieberatungen für Hausbesitzer. Dabei erhalten sie Informationen über sinnvolle Energieeinspar- und Sanierungsmaßnahmen samt dazugehöriger Fördermöglichkeiten.

Interessenten können sich bei der Gemeindeverwaltung Limbach, Bettina Brenneis, E-Mail: gemeinde@limbach.de oder Telefon 06287/92000 melden. mh