Limbach

Ortschaftsrat Wagenschwend Aktuelle und ehemalige Mitglieder geehrt / Neo-Bus fährt nicht mehr durch die Ortschaft

„Einmalige Chance für einen flächendeckenden Glasfaserausbau“

Wagenschwend.Zu Ihrer ersten öffentlichen Ortschaftsratssitzung hieß Ortsvorsteherin Mirjam Mertes-Schmitt neben Bürgermeister Thorsten Weber eine ganze Reihe von Zuhörern willkommen. Corona hat ihr „Debüt“ zeitlich verschoben. Ebenfalls später als geplant fanden die Ehrungen statt, die Bürgermeister Thorsten Weber durchführte.

Adrian Schmitt, der am letztjährigen Ehrungsabend verhindert war, wurde für zehn Jahre kommunalpolitische Mitarbeit nachträglich geehrt.

Ortschaftsrätin und Ortsvorsteherin Mirjam Mertes-Schmitt bildete den aktuellen Ehrungsauftakt. Sie gehört dem Gremium seit 2009 an und steht in der aktuellen Periode nun im Fokus der Wagenschwender Bevölkerung und ist dort erste Ansprechpartnerin. Bürgermeister Weber lobte die bisherige Zusammenarbeit und das gute Miteinander.

Ebenfalls für zehn Jahre im Ortschaftsrat wurde Andreas Kirchgeßner ausgezeichnet, der nach der Wahl im vergangenen Jahr aus dem Gremium ausschied. Der Abschied aus der Kommunalpolitik muss aus Sicht des Bürgermeisters für den vielfach ehrenamtlich engagierten „Jungspund“ nicht abschließend sein.

Für 20 Jahre, den Zeitraum 1999 bis 2019 umfassend, durfte Thorsten Weber dann Alfred Müller auszeichnen. In dieser Zeit war Müller an vielen Maßnahmen im Limbacher Ortsteil beteiligt und engagiert sich noch heute bei der Freiwilligen Feuerwehr, wo er auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

30 Jahre war Gerhard Schork Mitglied des Gremiums. Im Zeitraum von 1989 bis 2019 war er nicht nur Ortschaftsrat, sondern auch zehn Jahre als Ortsvorsteher. Bürgermeister Thorsten Weber meinte, er habe ihn als verlässlichen Partner in der Kommunalpolitik kennen und schätzen gelernt. Was er versprach, habe er immer auch gehalten.

Abschließend dankte Weber allen Geehrten nochmals für ihren vorbildlichen Einsatz und ihr großes Engagement. Als Zeichen der Anerkennung übergab er jedem neben der Ehrenurkunde und der Ehrenstelle des Gemeindetags auch ein kleines Präsent der Gemeinde.

Eine Reihe von Informationen hatte Ortsvorsteherin Mertes-Schmitt im nächsten Punkt im Gepäck. So sind alle Bauplätze in Wagenschwend verkauft. Mit der Verwaltung ist man auf der Suche nach neuen Bauflächen. Die Erneuerung der Straße Richtung Sportplatz, die gerade durch den letztjährigen Umleitungsverkehr der Landesstraße nochmals erheblich gelitten hatte, steht weiter auf der Wunschliste. Allerdings kann die Maßnahme nur dann realisiert werden, wenn ein erheblicher Anteil über Fördermittel finanziert wird. Weitere Meldungen für den neuen Haushalt wurden bekanntgegeben. An einigen Standorten wurden inzwischen Hundetoiletten aufgestellt. Die Ortsvorsteherin verwies zudem auf eine Ende Oktober geplante Veranstaltung zum Thema Breitbandausbau, die zusammen mit Balsbach im dortigen Vereinsheim nach vorheriger Anmeldung stattfinden wird. Bürgermeister Weber betonte nochmals die aus seiner Sicht „einmalige Chance für einen flächendeckenden Glasfaserausbau“.

Diese gelte es nun zu ergreifen, denn ohne Glasfaserausbau werde der ländliche Raum in Zukunft weiter abgehängt.

Mit großem Bedauern wurde im Gremium festgestellt, dass es keine Möglichkeit gibt, den Neo-Bus durch die Ortschaft fahren zu lassen. Ob ein von der Gemeinde zu errichtender Parkplatz an der Landesstraße mehr Zeitersparnis bringt, wurde angezweifelt. Schließlich informierte die Ortsvorsteherin noch über die Meldungen zur stattfindenden Verkehrsschau.

In der abschließenden Bürgerfragestunde wurde insbesondere auf den schlechten Wegabschnitt entlang der Landesstraße hingewiesen.