Limbach

Auf dem Gelände des Autokinos Limbach Besonderes Fronleichnamsfest gefeiert / Kreative Alternative in Corona-Zeiten

Bewegendes Erlebnis für alle Beteiligten

Archivartikel

Mit dem bei der Schule stationierten Autokino hat die Seelsorgeeinheit Elztal/Limbach/Fahrenbach eine kreative Alternative für die Feier des Fronleichnamsfestes in Corona-Zeiten gefunden.

Limbach. Um die 60 Fahrzeuge mit über 100 Personen fanden sich am Feiertagsmorgen zu diesem Gottesdienst der besonderen Art ein. Unter den Teilnehmern waren auch sechs Kinder der Seelsorgeeinheit aus Neckarburken, Fahrenbach und Limbach, die zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfingen. Die Technik war durch die Betreiberfirma professionell installiert, der Ton kam über einen Empfänger aus dem Autoradio, der Altarbereich und passend eingeschobene Bilder und wechselnde Kameraeinstellungen wurden auf die Großleinwand projiziert.

Den Festgottesdienst zelebrierten Pfarrer Ulrich Stoffers und Kooperator Thomas Huber, mitgestaltet von Lektorin Margit Lehn und der Instrumental- und Gesangsgruppe Petra Reiß, Klaus Kohl und Jürgen Lehn.

Hupkonzert zum Friedensgruß

Einführend und bei der Predigt erschloss Pfarrer Stoffers anhand der Wüstenerfahrung Israels im Alten Testament. Anhand des letzten Abendmahls im Neuen Testament („Tut dies zu meinem Gedächtnis“) ging es um das Glaubensgeheimnis der Gegenwart Gottes in Brot und Wein mit dem Empfang der Kommunion als helfende und stärkende Wegzehrung auf dem täglichen Lebensweg.

Beim Friedensgruß nach dem Vaterunser erscholl ein lautes, Gemeinschaft schaffendes Hupkonzert über den Platz.

Der Empfang der Kommunion –für viele nach den notwendigen Einschränkungen in den letzten Wochen ein besonderer Moment – erfolgte durch die Autofenster.

Bei der Aussetzung ging Pfarrer Stoffers mit dem Allerheiligsten in der Monstranz durch die Reihen, quasi in kleiner Prozession mit Kooperator Huber und den Ministranten Justus Ockert und Isabell Kirschenloher.

„Es war für mich und sicher auch für Euch ein bewegendes Erlebnis“ – mit diesen abschließenden Worten sprach Pfarrer Stoffers sicher allen Gottesdienstteilnehmern aus dem Herzen. Der Dank des Pfarrers galt allen Mitwirkenden und dem Gemeinde-Team. nsch