Leserbrief

Leserbrief Zu „Waldränder sind keine Mähwiesen für die Heuernte“ (FN, 9. Juli)

„Wie schizophren ist das denn?“

Seit längerer Zeit werden vor allem die Gartenbesitzer aufgefordert, etwas für den letzten Rest unserer Insekten zu tun. Als aufgeklärter und besorgter Bürger macht man das ohnehin schon und freut sich über jeden kleinen Erfolg.

Und was tut die Gemeinde? Mitten in der Blütezeit wird jeglicher Feldweg von allem gesäubert, was blüht, Ordnung muss sein! Wie schizophren ist das denn?

In unserem Land ist das leider nicht das einzige schizophrene Verhalten: vor allem Grüne und Linke demonstrieren derzeit eifrig gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsradikalismus. Linksradikalismus existiert bei uns offensichtlich nicht, diese Leute werden von den Medien liebevoll als Aktivisten bezeichnet.

Es geht Denkmälern, Straßennamen und so weiter an den Kragen, nur die Galionsfigur der Linken, Karl Marx, ist offenbar sakrosankt. Dabei war er doch ein „radikaler Judenhasser und ein Rassist der übelsten Sorte“. Weiß man’s nicht oder will man das nicht wissen, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf?

Wie erginge es wohl einem Frank Elstner, wenn er heutzutage öffentlich einem Roberto Blanco wegen schlechten Benehmens eine Rückführung in den Busch androhen würde?

Mir ist selbstverständlich bewusst, dass ich jetzt in die rechte, wenn nicht sogar rechtsextreme Ecke gestellt werde; dass das nicht zutrifft, weiß ich selbst am besten.