Leserbrief

Leserbrief Zum Bericht „Verstimmungen sollen beseitigt werden“

„Wer braucht eine Sondersitzung?“

Als aufmerksamer FN-Leser entnahm ich der Presse vom Mittwoch die großen „Ungereimtheiten und Verstimmungen“ zwischen Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung. „Mir gefällt der Umgang miteinander nicht!“ (Zitat Dr. Großkinsky). Mir auch nicht! Ich bin allerdings nicht nur überrascht, sondern erschüttert von der Vorgehensweise, wie man mehr Miteinander und Kommunikation erreichen will. Braucht man hierzu wirklich ein Kommunikations-Büro „team ewen und genius GmbH“ aus Darmstadt (toller Name) zur „Begleitung“ eines sachlichen Dialogs? Ich glaube, Nein! Wer bezahlt uns, der Gemeinde Hardheim, diese Helfer und Schlichter? Dieser Kostenaufwand würde sicher viele Bürger interessieren. Diese Kosten könnten sicherlich bessere Verwendung finden!

Ich war in der Vergangenheit 20 Jahre im Gemeinderat dabei, ich weiß auch, wovon ich schreibe. Es war auch damals nicht immer eitel Sonnenschein.

Manchmal hat es gefunkt und auch gekracht! Wir trafen uns nach der Sitzung, vom Bürgermeister so gewollt, zum Abschluss zu einem Glas Bier oder Wein.

Hier wurden bereits viele hochgekochte Themen aus der Sitzung abgeschwächt beziehungsweise relativiert.

Ich kann heute behaupten, mit allen damaligen Kollegen aus Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister ein ehrliches, gutes Miteinander zu haben.

Abschließend einen eindringlichen Appell meinerseits: „Redet miteinander, nicht übereinander! Schreit euch auch mal an, seid ehrlich zueinander!“

Denkt alle daran . . . „zum Wohle unserer Gemeinde – so wahr mir Gott helfe!“

Ich glaube, dass das momentane Verhalten derzeit diesem Schwur keinesfalls entspricht!

Ich wünschte mir, dass man in Zukunft wieder positiv von Hardheim spricht, statt über Hardheim! Ich bin guter Hoffnung! In Verbundenheit