Leserbrief

Leserbrief Zum einjährigen Bestehen der Südumgehung

Umgehungsstraße hat sich bewährt

Nachdem mehrere negative Leserbriefe zu diesem Thema erschienen sind, möchte ich meine Meinung dazu äußern: Ich fahre die Südumgehung fast täglich bei meiner Fahrt von Niederstetten nach Neunkirchen, an manchen Tagen sogar viermal und ich bin dankbar, dass es diese Straße gibt. Es ist für mich die schnellste Strecke und ich finde, sie hat sich schon jetzt sehr gut bewährt, auch wenn es angeblich "nur" 5500 Fahrzeuge sind.

Wenn nun ein Leserbriefschreiber feststellt, dass er durch die Stadt schneller vorwärts kommt, so doch nur, weil ein großer Teil des Verkehrs über die neue Umgehungsstraße führt, das ist doch nur logisch!

Ich bin viele Jahre fast täglich in Bad Mergentheim mit dem Auto unterwegs gewesen und weiß sehr gut, wovon ich spreche. An der Kreuzung Wachbacher Straße in Richtung Igersheim war selten ein Durchkommen in der ersten Grünphase möglich, oft gelang das erst nach drei oder vier Grünphasen.

Auch finde ich, dass die provisorische Ampel bei der Tankstelle Wahl ganz gut klappt. Warum muss eigentlich alles kritisiert werden?

Ich denke, das Regierungspräsidium hatte seine Gründe für seine Entscheidungen und ich nehme an, dass dort gewiss Fachleute mit Sachverstand sind. Die Straße ist gebaut und diese Entscheidungen müssen akzeptiert werden, ob es einem passt oder nicht.

Auch wenn man Gegner der Südumgehung war oder ist, kann man doch zugeben, dass es eine große Verbesserung ist. Das scheint allerdings eine Schwierigkeit in Bad Mergentheim zu sein.

Als die Bäume in der Boxberger Straße gefällt werden sollten, gab es großen Widerstand, der auch noch sehr viel Geld gekostet hat. Nun stehen dort neue, gesunde Bäume und die Straße ist viel schöner und sicherer geworden, ebenso die Milchlingstraße. Das ist meine persönliche Meinung und ich möchte niemand die "Kompetenz" absprechen.