Leserbrief

Leserbrief Zu „Dynamische Verkehrsregelung . . .“ (FN, 18. Februar)

„Nachbarn machen es vor“

Lieber mit über 180/h auf den Friedhof – und dabei noch andere gefährden –, als Begrenzung 130 akzeptieren und in Gemeinschaft mit den anderen Bürgern verantwortungsvoll Autofahren. Es kann nicht sein, dass jemand so denkt.

Unsere Nachbarländer machen es uns vor: weniger Tempo, weniger schwere Unfälle! Warum bekommen wir dies nicht hin? Gibt es bei uns keine politische Kraft, die sich mit Vernunft durchsetzt?

Wenn sich zwei auf offener Straße ein Rennen liefern, ist dies verboten, wird bestraft. Aber einer gegen alle scheint erlaubt! Gebt doch für die notorischen Raser den Nürburgring oder ähnliche Strecken frei, da können die sich gegenseitig in Gefahr begeben, ohne die Allgemeinheit zu beeinträchtigen.

Und für den allgemeinen Verkehr vernünftige Begrenzungen wie Autobahn bis 130, Bundesstraße bis 100, Landstraße bis 80, Ortsdurchfahrt 50 bis 30, je nach Ausbau. Ergebnis: in Gesellschaft weniger Hektik, moderates Fahren, weiniger schwere Unfälle und auch noch günstige Auswirkung auf CO2-Ausstoß.

Ist das so schwer?