Leserbrief

Leserbrief Zu "MdB im Gespräch mit Schülern"

Mit gutem Beispiel voraus

CDU- Bundestagsabgeordnete Margaret Horb hat bei einem Besuch im Ganztagsgymnasium in Osterburken die Jugend zur politischen Beteiligung aufgefordert. Diese Aufforderung ist sehr zu begrüßen, zumal das politische System der Bundesrepublik Deutschland geradezu hierzu auffordert.

Um sich jedoch konstruktiv an dem globalen politischen Geschehen beteiligen zu können, ist ein hohes Maß an politischer Bildung in Anlehnung an die Wissenschaftsdisziplin der Politikwissenschaft erforderlich.

Der Akteur muss über entsprechende Kenntnisse aus dem schwierigen Bereich der Politikwissenschaft und der praktischen Politik verfügen, um sich hierüber eine eigene kritische Position zu verschaffen. Er muss aus der Flut der Informationen der Medienpolitik und der Politiker unterscheiden können, was Sinn und Unsinn ist. Eine wahrhaft nicht einfache Aufgabe.

Politiker, gerade Bundespolitiker, können sich bei Besuchen in Schulen ein Bild machen, inwieweit hier die Voraussetzungen der politischen Bildung erfüllt werden oder inwieweit Nachbesserungen erforderlich sind.

Bundestagsabgeordnete Margaret Horb, die sich auch in dem Bereich der Bildung engagiert, geht hier mit gutem Beispiel voraus.

Nach meiner Meinung ist das Fach "Gemeinschaftskunde" ohnehin zu allgemein gefasst und ist nicht mehr zeitgemäß. Es sollte daher durch "Politische Bildung" ersetzt werden.