Leserbrief

Hier hat der Leser das Wort Zu den Leserbriefen über die AfD-Veranstaltung in Unterbalbach

Gutes Beispiel für gelebte Demokratie

Wie in den zwei Leserbriefen von Stefan Heidrich und Dr. Christina Baum erwähnt, sei die CDU und auch die Junge Union nicht bei der Gegendemo zur AfD-Veranstaltung gewesen. Ich möchte im Folgenden einige Punkte darlegen: Die CDU, hat sich an besagtem Tag mit Prof. Bert Rürup (ehemaliger Wirtschaftsweise) und Prof. Wöller (ehemaliger Kultusminister des Freistaats Sachsen) zum Thema Mittelstand und Bildung exakt zur gleichen Zeit ausgetauscht.

Wenn die CDU ein mittelständisches Forum veranstaltet, hat dies nichts mit Schönen und Reichen zu tun, sondern mit den Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei uns im Kreis. Das zeigten auch die vielen Besucher aus der Bevölkerung und von den hier ansässigen Unternehmen, die an diesem Abend bei uns zu Gast waren. Dort haben wir uns mit Zukunftsfragen - auch der jungen Generation -auseinandergesetzt.

Zudem besuchen die Repräsentanten und Mitglieder der CDU verständlicherweise bevorzugt ihre eigenen Veranstaltungen und nicht die von der politischen Konkurrenz und schon gar nicht, wenn diese auch noch zeitgleich stattfinden.

Des Weiteren möchte ich die Veranstaltungen in Gerlachsheim mit Wolfgang Bosbach, in der VS mit Guido Wolf und Günther Oettinger in Hundheim hervorheben, die alle sachlich auf hohem Niveau waren und sich mit Zukunftsfragen unseres Landes und auch der Landtagswahl auseinandergesetzt haben.

Dort hatte jeder Bürger die Möglichkeit, sich mit den Positionen der CDU und des Kandidaten auseinanderzusetzen, vorbeizuschauen und die Persönlichkeiten kennen zu lernen.

Dieser Dialog ist ein gutes Beispiel für gelebte Demokratie! Die JU und die CDU werden sich auch in den verbleibenden Tagen sachlich mit den entscheidenden Themen auseinandersetzen und ich bin froh, dass wir einen erfahrenen, kompetenten und hochgeschätzten Kandidaten haben. An dieser sachlichen Arbeit möchte ich auch als CDU-Vorsitzender festhalten.

Ich möchte abschließend nur nochmal hervorheben, wo denn viele andere Abgeordnete der anderen Parteien sitzen: in den Städten und nicht im ländlichen Raum. Jeder hat selbst die Wahl, zu entscheiden, wo sein Schwerpunkt liegt.