Leserbrief

Leserbrief Zum „Marstall“

Die geschichtliche Wahrheit gilt

Robert Belz – so er noch leben würde – hätte seine reine Freude zur Würdigung seines Namens in unserer historischen Altstadt. Von 1933 bis 1953 war er mit seiner Familie der letzte Bewohner dieses stattlichen, eindrucksvollen und historisch wertvollen Gebäudes im Museumsareal. Unsere Altvorderen haben es sich in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wirklich zu einfach gemacht und den nichtssagenden Familiennamen schlicht „eingebürgert“ und damit das denkmalgeschützte Erbe aus dem Mittelalter einfach vergessen oder dem Zeitgeist geopfert.

Geschichtsträchtig

Es ist nicht nur meine Meinung, dass der Name und die Bezeichnung „Marstall“ für dieses stattliche Gebäude wieder heimisch wird, gehört doch dieser denkmalgeschützte, zum musealen Revier gehörende Bau auch zu dem stadtbildprägenden, geschichtsträchtigen Ensemble rund um den Steinernen Bau, der ehemaligen Sommerresidenz „Ihrer bischöflichen Gnaden“, der Fürstbischöfe von Mainz.

Meine Mahnung und mein Appell gilt allen: Bürgermeister, Stadtverwaltung, Verein Bezirksmuseum, der Presse und den Bürgern von Buchen. Weg mit „Belz’sches oder Belz’chem Haus“, es gilt die geschichtliche Wahrheit. Ich freue mich, auf die dauerhafte, positive Umsetzung.