Leserbrief

Leserbrief Zur regionalen Schulentwicklung im Hauptschulbereich

"Das Beste für unser Kind"

Momentan steht für Eltern von Viertklässlern eine wichtige Entscheidung bevor: der Übergang in eine weiterführende Schule. Noten - und damit auch der Leistungsdruck - gehen an unseren Kindern nicht spurlos vorbei. Schon jetzt beschäftigt sich unser Sohn mit der Frage, in welche Schule er denn ab dem Herbst gehen und ob sich für ihn viel ändern wird. Gerne würden wir ihm erzählen, dass er weiterhin hier in Hettingen halbtags zur Schule gehen und sich am Nachmittag mit seinen Freunden zum Spielen treffen kann. Natürlich erst nachdem er seine Hausaufgaben erledigt hat. Der Gedanke, was wohl das Beste für unser Kind ist, treibt uns seit geraumer Zeit um. Unsere Tochter besucht die 8. Jahrgangsstufe im Gymnasium und auch für unseren Sohn hätten wir einen ähnlichen schulischen Weg natürlich gern gesehen. Aber in beiden Fällen stimmte unsere Wahrnehmung und Einschätzung mit der der Grundschullehrer und deren Empfehlung überein. So wie für unsere Tochter das Gymnasium die Schule der Wahl war, sehen wir für unseren Sohn als weiterführende Schule die Hauptschule als die am besten geeignete Schulform.

Und wenn es dann noch mit der Hauptschule hier in Hettingen klappen würde, wären wir nicht nur überglücklich, sondern auch ein bisschen weniger in Sorge, nicht das Beste für unseren Sohn zu tun. Da die Hauptschule als letzte Halbtagesschule im Stadtgebiet Buchen nun aber auch von der Schließung bedroht ist, müssen wir im Moment lernen, mit dieser neuen Ungewissheit umzugehen.

Wussten Sie übrigens schon: Auch für Kinder aus Buchen und anderen Ortsteilen, die nicht auf eine gebundene Ganztages-Hauptschule gehen möchten, wäre die Hauptschule in Hettingen als Halbtagesschule eine Alternative.

Vielleicht gewinnen wir ja nun den einen oder anderen Leser unter Ihnen als Unterstützer oder als "Daumendrücker" für das Fortbestehen der Hauptschule in Hettingen - als das Beste für unsere Kinder.