Leserbrief

Leserbrief Zur Berichterstattung „Bergfriedhof“ (FN 26. Januar)

„Arroganz der Macht“

Es ist sehr erfreulich feststellen zu dürfen, dass der demografische Wandel auch bei den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und deren Gemeinderat nach jahrelanger Aufklärung durch Presse, Rundfunk und Fernsehen angekommen ist.

Freundliches Gesamtbild

Zwar wäre für ein freundliches Gesamtbild des Bergfriedhofes (Wüstenei) die Bestückung von Urnenstelen an den immer mehr fehlenden Erdbestattungsgräbern der Ausgleich eine Bereicherung, aber als Alternative kann das Vorhaben eines Baumfeldes für die Altstadtbewohner sicherlich Akzeptanz finden.

„Fremde Federn“

Sich mit „fremden Federn“ schmücken sollte allerdings nicht zur Gewohnheit werden.

Die hierfür verwendeten biologisch abbaubaren Urnen haben natürlich den Vorteil, dass nach Ablauf der Grabstätte keinerlei Aufwendungen mehr für die Angehörigen und Hinterbliebenen im Raume stehen. Gegenüber den rätselhaften Urnen aller anderen Gräber, für die laut Friedhofsgebührensatzung (§ 6 f) beim Ausgraben nach Ablauf 300 Euro anfallen.

Keinerlei Aufklärung

Diese Gebühr muss natürlich dann ausgedient haben, zumal keinerlei Aufklärung durch Stadtverwaltung und Bestatter erfolgte und auch hier mit Bio-Urnen die obige Summe ad acta hätte gelegt werden können. Die immer wieder auftretende Arroganz der Macht hiesiger Behörden muss aufhören und das Wohl der Bürger laut Eid der Verantwortlichen, dem Habitus entsprechend, im Vordergrund stehen.