Leserbrief

Leserbrief Zum Leserbrief "Von der Stadt im Stich gelassen" (FN, 26. August)

Anschuldigungen entbehren jeder Grundlage

Sehr geehrtes Ehepaar Sack, es ist sehr lobenswert, dass Sie sich als ehrenamtliche Asylhelfer um die Belange der Flüchtlinge kümmern. Ihre Anschuldigungen gegenüber der Stadt Lauda-Königshofen entbehren jedoch jeder Grundlage.

Als Landtagsabgeordnete erkundigte ich mich umgehend und erhielt unter anderem die Auskunft, dass die Stadt zur angemessenen Unterbringung der Flüchtlinge extra zwei Wohnhäuser zur Verfügung gestellt und über 2,5 Millionen Euro dafür investiert hat.

Die Unterbringung und Betreuung dieser Personen ist wichtig und muss im Rahmen des Machbaren geschehen. Es gibt allerdings durchaus Kritik an der durch unsere Regierenden verhängten Integrationspflicht der - nach meiner Meinung - fast zu 100 Prozent illegal in unser Land eingereisten "Flüchtlinge" vorzubringen.

Politisch Verfolgte sowie Kriegsflüchtlinge haben nach internationalem Recht nur einen Anspruch auf ein Bleiberecht auf Zeit, nämlich so lange, bis in ihren Herkunftsländern wieder Frieden eingekehrt ist. Das dies bald geschieht, sollte in unser aller Interesse sein und es ist die Pflicht unserer Regierung, an einer baldigen Befriedung aktiv mitzuwirken.

Deshalb halte ich eine Integration in unsere Gesellschaft für falsch, da sie zu unnötigen kulturellen Konflikten führt. Diese Bleibeberechtigten sollten jeweils nach Nationalität zusammen untergebracht und betreut werden. Die Kinder und Analphabeten sollten in ihrer Sprache unterrichtet und somit ihrer Heimat und ihrer Kultur nicht entfremdet werden. Man kann aus dieser für alle Beteiligten schwierigen Situation eine Tugend machen, indem man den Menschen eine ihnen angemessene Berufsausbildung ermöglicht. Das ist gelebte Entwicklungshilfe, denn damit würden die Deutschen einen enormen Beitrag zum Wiederaufbau dieser Länder leisten.

Sollte die Bundesregierung jedoch durch diese "Integration" eine Besiedlung Deutschlands, das heißt eine dauerhafte Ansiedlung, durch diese vorwiegend muslimischen Familien (Familiennachzug ist im Gang) und der damit automatisch verbundenen weiteren Ausbreitung des Islams im Sinn haben, dann wäre es an der Zeit, dieses der noch mehrheitlichen deutschen Bevölkerung mitzuteilen. Im Übrigen haben kürzlich 20 Rechtsgelehrte in einem neu erschienenen Buch ("Der Staat in der Flüchtlingskrise - zwischen gutem Willen und geltendem Recht" - Herausgeber: Otto Deppenheuer und Christoph Grabenwarter) Rechtsbrüche von Frau Merkel und ihrer Regierung aufgezeigt.

Wer sich an Rechtsbrüchen in irgendeiner Weise beteiligt, könnte sich wegen Beihilfe mitschuldig machen. Ob es irgendwann eine Anklage gibt, wird die Geschichte zeigen.