Leserbrief

Leserbrief Zu „Votum der Wähler wird ignoriert“ (FN, 4.1.)

„Alle Stadträte und Stadträtinnen eingeschlossen“

Es freut mich sehr, dass sich die AfD den Ausführungen meiner Dankesworte der Dezembersitzung des Gemeinderates anschließt. Verwundert bin ich jedoch darüber, dass weder in der Sitzung noch im Anschluss das anwesende Mitglied der AfD, Herr Göbel, auf mich zukam, um das Thema zu besprechen. Auch im Nachgang zur Sitzung suchten weder der Sprecher der AfD, noch der in der Sitzung nicht anwesende Verfasser des Leserbriefs, das Gespräch mit mir.

Bereits bei meinen ersten Dankesworten als Fraktionsvorsitzender im Jahr 2019 habe ich mich, ebenso wie im letzten Jahr, im Namen aller Stadträtinnen und Stadträten bei den Mitarbeitern der Verwaltung und im Namen der Fraktionsvorsitzenden bei den Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats und der Ortsvorsteher bedankt. Auch 2019 gab es keinerlei Rückmeldung an mich, dass man sich seitens der AfD eine explizite Einbindung in die Grußworte wünscht.

Bei den Dankesworten war es nicht die Absicht, jemanden zu delegitimieren oder auszugrenzen – ich habe mich im Vorgehen nur an der langjährigen Vorgehensweise orientiert. Auch von meinem Vorgänger wurden, meiner Information und meines Wissens nach, die Sprecher der Gruppierungen nicht explizit oder namentlich erwähnt.

Wünschenswert, im Sinne der guten Zusammenarbeit ist es, wenn man solche Themen zeitnah in persönlichen Gesprächen klärt, zu welchen ich den Kollegen der AfD, sowie allen Kollegen des Gemeinderats, zur Verfügung stehe. Es muss nicht, drei Wochen nach einem Vorkommnis, der Weg über die Presse gewählt werden, ich bin auch telefonisch erreichbar. Sollten nach diesem Leserbrief noch Fragen offen sein, dann stehe ich gerne persönlich zur Verfügung, eine weitere Diskussion über die Presse widerspricht meinem persönlichen Verständnis der kollegialen Zusammenarbeit.