Leserbrief

Leserbrief Zur Verkehrssituation an Kreuzung Uihleinstraße/Alte Vockenroter Steige

30-Kilometer-Zone wäre dringend nötig

Es hat mal wieder gekracht! Am 5. November war mal wieder ein Unfall auf der Kreuzung Uihleinstraße/Alte Vockenroter Steige. Tagtäglich gibt es gefährliche Situationen. Bedingt durch eine Baustelle, beim Roten Kreuz ist eine Baustellenampel aufgestellt, die den Verkehr regelt.

In der Presse konnten wir lesen: In Nassig wurden Tempomessungen vorgenommen. Auf den Reinhardshof beschwert man sich über den enormen Verkehr wegen der Rotkreuzklinik.

Was passiert in der Innenstadt? Speziell jetzt mal angesprochen die oben erwähnte Kreuzung. Gerade hier fließt der komplette Verkehr zum Wartberg und natürlich auch zurück.

Wir beobachten es tagtäglich. Es gibt kaum einen Fahrer, der mal anhält, um den Fahrzeugen Einfahrt zu gewähren, die aus der Alten Vockenroter Steige in Richtung Stadt oder Richtung Wartberg einfahren wollen. Insbesondere dann wenn man schon sieht, das an der Ampel ein Rückstau ist. Alle bestehen auf Ihre Vorfahrt.

Was ist mit dem Lärm von 5 bis 22 Uhr, von dem hunderte von Bürger betroffen sind, teilweise auch rund um die Uhr?

Zudem ist auf dieser Strecke ist 50 Stundenkilometer Vorschrift. Noch nicht mal Lkw halten sich daran. Ich warte nur, bis einer im evangelischen Kindergarten landet. Warum macht man keine 30-Kilometer-Zone, wie schon öfters gefordert?

Straßenschäden werden als Blabla abgeschmettert. Diesen Straßenverlauf benutzen viele, besonders bergaufwärts, als Rennstrecke.

Nicht nur Bürger, sondern auch dessen Vertreter, die Stadträte, laufen gegen eine Mauer. Persönlich habe ich schon mehrfach mit den verschiedenen Personen der Stadtverwaltung gesprochen, und es war auch einmal eine Besprechung vor Ort. Aber was bedeutet das ? Alle Argumente wurden tot geredet, bis man es selber glaubt, dass man falsch liegt.

Es steht jetzt auch der Winter vor der Tür. Im letzten Jahr habe ich mehrfach erlebt, wie Pkw und auch Lkw, bedingt durch Stau, nicht mehr normal weiterfahren konnten, weil sie gerutscht sind und die Räder durchgedreht haben. Persönlich habe ich mal auf die Uhr geschaut. Ein Lkw musste unterhalb der Kreuzung anhalten, weil ein vorausfahrender Pkw in die Alte Vockenroter Steige wollte. Als dann die Fahrbahn frei war, brauchte der Lkw 18 Minuten, bis er an der Einfahrt Obere Bäun vorbei war. Dieser zog dann bis zum Wartberg eine kilometerlange Schlange hinter sich her. Während dieser Zeit sind mehrere Pkw durch die Behelfsstraße in der Innenkurve vorbeigefahren.

Gerade für dieses Stück sollte ein Parkverbot genehmigt werden. Was passiert, wenn Feuerwehr, Notarzt oder Rotes Kreuz so etwas vor sich haben?

Auf der kompletten Strecke herrscht auch Gegenverkehr.

Die Räum- oder Streuwagen bearbeiten zuerst die Talfahrbahn. Dann folgt die Bergfahrbahn. Bis dann beide Seiten sicher und gut zu befahren sind, gehen Stunden vorbei, auch weil ebene Straßen in der Innenstadt wichtiger sind als Bergstrecken.