Lauda / Königshofen

Leserbrief Zu verschiedenen Leserbriefen in den vergangenen Tagen

Zusammenhalten statt spalten

Liebe Leserbriefschreiber der vergangenen Woche. Bürgermeisterkandidat Georg Wyrwoll hat ein super Ergebnis in einem, bis zum vorletzten Sonntag, ganz fair verlaufenen Wahlkampf, hingelegt. Nur wenige Stimmen fehlten zur absoluten Mehrheit.

Warum ist das so? Weil er die Bürger für seine positiven Ansätze begeistert hat. Er steht eben, wie kein Zweiter, für eine lebensbejahende Zukunft in Lauda-Königshofen. Dieses gute von Achtung und Respekt geprägte Zukunftsbild für Lauda-Königshofen heißt allen Menschen – seien sie Alt und Jung – ohne Vorurteile zu begegnen und sie mit auf die Reise zu nehmen. Nur gemeinsam geht das. In früher Zeit war ein politisches Prinzip die Blutrache bis ins letzte Verwandtschaftsglied. Mit dem Alten Testament kam die für die damalige Zeit sehr moderne Forderung nach nur noch „Auge um Auge, Zahn um Zahn’ in der Auseinandersetzung. Im neuen Testament spricht man nun vom „Annehmen des Feindes“. Diese neutestamentliche Vorgehensweise hat den großen Vorteil, dass man sich im Diskurs auf die Sachargumente des jeweiligen „Kontrahenten“ konzentriert, aber den Gegner jedoch in seiner Person achtet. Auch mich juckt es zugegebenermaßen in den Fingern, mit einem Dreck beladenen „Sandschäufelchen“ nach der politischen Konkurrenz auszuholen. Zurückhaltung ist gar nicht so einfach, aber es ist möglich und wieder erlernbar und für die Kommunalpolitik in unserem Lauda-Königshofen, zumindest nach meiner Auffassung, der richtige Weg. Wir müssen unsere Stadtgesellschaft jetzt zusammenhalten und nicht spalten!

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