Lauda / Königshofen

Ortsgeschichte Heimat- und Kulturverein leistet Beitrag zu Bildstock-Restaurierung in Lauda

Wichtiges Zeugnis der Volksfrömmigkeit

Lauda.„Bildstöcke, Kreuze und Madonnen“ – unter diesem Titel des Bildbandes des Heimat- und Kulturvereins findet man eine wahre „Schatztruhe“ der Volksfrömmigkeit aus Lauda und Königshofen, darin unter den laufenden Nummern 75, 76 einen Bildstock an der Ecke Richard-Trunk-Straße/Hugo-Wolf-Straße beim Anwesen von Bruno Wörrlein.

Beschrieben ist dieser steinerne Zeitzeuge als „Bildstock mit einfachen Barockformen und einer nur schwach modellierten Pieta“, mit dem Zusatzvermerk: „Interessant ist jedoch das Zunftzeichen der Büttner auf dem Säulenschaft“.

Inschrift

Die Inschrift an gleicher Stelle teilt dem Betrachter mit: „Anno 1681, den 20. September, ist in Gott selig entschlafen der ehrbare Andreas Wörner Büttner zu Lauda hat diesen Bildstock machen lassen. Der Seele Gott gnädig sein wolle. Amen.“

Dieser Bildstock, im Lauf der Zeit durch Witterungseinflüsse stark beeinträchtigt, wurde nun auf Initiative des Grundeigentümers Bruno Wörrlein und mit Unterstützung der Stadt Lauda-Königshofen, des Heimat- und Kulturvereins Lauda (HKV) und weiterer privater Unterstützer von der Firma Fleck aus Tauberbischofsheim fachgerecht restauriert, um ihn in ansehnlicher Form der Nachwelt zu erhalten, wovon sich der Vorsitzende des HKV, Werner Hellinger, und sein Stellvertreter Karl von Baumbach zusammen mit Bruno Wörrlein überzeugten. irg

Zum Thema