Lauda / Königshofen

Bürgermeisterwahl Kandidat Georg Wyrwoll veranstaltete „Abend der Vereine und des Ehrenamtes“

Wertschätzung und Anerkennung leben

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Bürgermeisterkandidat Georg Wyrwoll stellte gleich zu Beginn seines „Abends der Vereine und des Ehrenamtes“ klar: „Oft heißt es, das Ehrenamt ist der Kit, der die Gesellschaft zusammenhält. Aber dann muss das auch so gelebt werden.“ Von der Veranstaltung ging uns vom Kandidaten folgender Bericht zu:

Ihm sei es von Anfang an wichtig gewesen, mit den Vereinen und ehrenamtlich Tätigen ins Gespräch zu kommen. Aus diesem Grund hat Wyrwoll nicht nur viele Vereine besucht, sondern vor einigen Wochen bereits alle auf der Homepage der Stadt Lauda-Königshofen verzeichneten Vereine schriftlich zum Austausch eingeladen.

Über 50 Vertreter aus unterschiedlichen Vereinen und Sparten waren der Einladung nach Oberbalbach in das Gasthaus „Zum Hirschen“ gefolgt.

Der gebürtige Bad Mergentheimer stellte einleitend auch seinen ganz persönlichen Bezug zum Ehrenamt dar.

Als ehemaliger Ministrant, Kantor, kommunalpolitisch Aktiver, Pfarrgemeinderat, Mitglied im Orgelbauverein, Vorstandsmitglied eines Entwicklungshilfevereins und Sprecher des Bundesverbands deutscher Internetportale kenne er die Herausforderungen des Ehrenamtes aus eigener Erfahrung.

Überall stünde oftmals eine kleine Anzahl Hochengagierter vor vergleichbaren Herausforderungen. Wyrwoll machte deutlich, dass es nicht allein darum gehe, was er direkt ändern wolle, sondern darum, den Grundstein für einen besseren Austausch der Vereine untereinander, sowie eine neue, offene, bürgernahe Zusammenarbeit zwischen dem Bürgermeister und den einzelnen Vereinen in allen Stadtteilen zu legen.

Hier kündigte Wyrwoll an, im Falle seiner Wahl den Kontakt zu den Vereinen weiter zu intensivieren. Zudem wolle er mit einem Ehrenamtskoordinator in der Stadtverwaltung das Ehrenamt noch stärker unterstützen.

„Es braucht mehr gelebte Wertschätzung und Anerkennung der Vereine und pragmatische Unterstützung des Ehrenamtes durch die Stadt“, betont Wyrwoll.

In einer gemeinsamen Diskussions- und Arbeitsrunde wurde dann konkret bestimmt, wie die Stadt das Ehrenamt besser unterstützen kann, welche Erfolgsfaktoren die Nachwuchsarbeit kennzeichnen, was die Arbeit im Vorstand ‚schmackhaft‘ macht, welche innovativen Beteiligungsmodelle denkbar sind und schließlich, wie auch die Kommunikation der Vereine optimiert werden kann.

Kandidat Georg Wyrwoll versprach eine baldige Ergebnisdokumentation der Diskussionspunkte und sieht den Abend als einen wichtigen Baustein ehrlich gelebten Dialogs. pm

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