Lauda / Königshofen

Leserbrief Zum bisherigen Wahlkampf der Kandidaten

Wahlkampf à la Trump in Lauda-Königshofen?

Es war ein beschaulicher Wahlkampf. Hatten es die meisten Kandidaten nicht für nötig gehalten, diesen zu betreiben, scheinbar in der Hoffnung, ihre Vita reicht für die Wahl aus. Dieser Wunsch ging leider nicht auf bzw. ordentlich nach hinten los. Was sich nun aber abzeichnet, wirft wiedermal kein gutes Bild auf Lauda-Köngishofen.

Zum einen bittet Mirco Göbel, der etwas Wahlkampf betrieben hat nun seine Wähler, dem, der keinen Wahlkampf unternahm, Dr. Lukas Braun, die Stimme zu geben, wegen der größeren Schnittmengen. Wie heißen die Schnittmengen eigentlich? Doch nicht etwa SPD/ Freie Bürger und FBL? Es ist lachhaft, haben beide ihre Fraktionslosigkeit noch in der Kandidatenvorstellung beteuert. Zum anderen muss man sich schon fragen, wo kommt die zufällige losgetretene Schmutzkampagne gegen den “Lächler Georg Wyrwoll“ per Leserbriefe in der FN her?

Warum schreibe ich zufällig? Hatte es doch vor der Wahl scheinbar keinen interessiert oder wohl doch einen gemeinsamen Nichtangrifftspakt gegeben. Dies scheint nun vorüber. Da sage ich Glückwunsch, es sind doch noch ein paar aufgewacht, um Wahlkampf für Ihren Kandidaten Lukas Braun loszutreten, wenn auch, wie ich finde, viel zu spät und auf einem miesen Niveau. Dieses Niveau kennt man eigentlich bislang nur von Herrn Trump, jedoch ist man hier, wie es scheint, Twitter noch nicht mächtig. Was ein Glück!

Auch ich wünsche mir einen guten Bürgermeister für meine neue Heimat, der muss aber auch für seine neue Heimat selbst kämpfen und nicht geschenkte Stimmen von einem anderen Kandidaten abgreifen, und das auch noch mit seinem ersten Wahlprospekt.

Auf geht’s in die zweite Runde im Wahlkampf, dann aber bitte mit etwas mehr Niveau und Engagement. Genau aus diesem Grund werde ich mich wieder für den entscheiden, der es von Anfang an wollte, dafür seinen Job riskierte und alles dafür getan hat.

Wählbar fand ich übrigens am Anfang alle drei, bis man das Engagement für einen der wohl unbeliebtesten Jobs im Taubertal gesehen hat.

In diesem Sinne, schnell Briefwahl beantragen und zu einem guten Ergebnis beitragen.

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