Lauda / Königshofen

Konzertnachmittag Trio Müller-Reiter sorgte für Begeisterung

Von Klassik bis zum Jazz

Archivartikel

Lauda.Stimmungsvoll und sehr abwechslungsreich war der Kammerkonzertnachmittag zum Jahresausklang, mit dem Cornelia Müller-Reiter und ihre beiden Söhne Max und Paul die Bewohner des Caritas-Seniorenheims Johann-Bernhard-Mayer in Lauda und zahlreiche Gäste im vollbesetzten Saal des Hauses erfreuten. Auch eine Gruppe aus dem Caritas Haus St. Gertrud hörte gebannt den schönen Klängen zu.

Mit Violine, Cello und Klavier und mit einer großen Spielfreude ließen die drei Akteure verschiedene Epochen der Musikgeschichte aufleben und spannten einen weiten Bogen von der Klassik bis in die Moderne.

Den Auftakt machte Fritz Kreislers „Liebesleid“, gefolgt von einem „Ave Maria“ aus der Feder von Charles Gounod, basierend auf dem Präludium von Johann Sebastian Bach. Antonin Dvoraks „Songs my mother taught me“ und Edward Elgars „Salut d’amour“ sorgten für Begeisterung und mit dem feurigen „Ungarischer Satz Nr. 5“ von Johannes Brahms schloss der ersten Teil ab.

Mit Tango und Jazz ging es danach flott weiter. Ob „Vuelvo al sur“ von Astor Piazzolla oder „La vie en Rose“ von Edith Piaf: Schwungvolle Klänge erfüllten den Saal – darunter auch „Don’t get around much anymore“ von Duke Ellington und „Over the Rainbow“ von E. Y. Harburg.

Eher selten zu hören ist die „Sicilienne“ der Wienerin Pianistin Maria Theresia von Paradis. Zum Abschluss des Konzerts erklang mit „Czardas“ das wohl bekannteste Stück des Italieners Vittorio Monti.

Mit langem Applaus würdigten die begeisterten Zuhörer das Trio für dieses tolle Konzert und für die Zugabe. Und auch die Familie Müller-Reiter war vom großen Kreis der Zuhörer überwältigt.

Über die große Resonanz der Besucher freute sich auch Silvia Spinner, Leiterin des Johann-Bernhard-Mayer-Hauses. Sie würdigte die drei Musizierenden für diesen wunderbaren Nachmittag.

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