Lauda / Königshofen

Heimat- und Kulturverein Am messefreien Montag ging es nach Bad Mergentheim

Von der Historie in die Moderne

Archivartikel

Königshofen.Seit 1987 nutzt der Heimat- und Kulturverein Phönix bis heute ununterbrochen die Gelegenheit, am messefreien Montag Schausteller, Marktkaufleute und Aussteller mit der Einzigartigkeit und Besonderheit von Dörfern und Städten aus ihrem Umfeld bekannt zu machen.

Dass das Interesse an diesem Angebot auch nach 33 Jahren nicht nachgelassen, sondern sich verstetigt hat, belegen die Zahlen der Teilnehmer. Noch nie war jedoch die Besucherzahl der Königshöfer Delegation mit 29 Personen höher als in diesem Jahr. Mag schon der angekündigte Programmablauf so manchen auf Bad Mergentheim mit einem Empfang im Rathaus und mit einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Würth neugierig gemacht haben.

Zum Ereignis wurden die Ausführungen von Andreas Lehr, Bürgermeisterstellvertreter, im Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Die überzeugende Kurzfassung der Stadtgeschichte interessierte die Gäste besonders.

Die Kurstadt, die mit dem Schäfer Gehrig im 19. Jahrhundert begonnen und ein völlig neues Kapitel der Stadtentwicklung aufgeschlagen hat, schließlich die Ansiedlung der Würth Industrie Service führte den Besucher in die Zeit der Moderne. Dazu lenkte auf dem Drillberg, dem großzügig umgestalteten ehemaligen Kasernengelände der Bundeswehr, der IT-Fachmann Armin Rother den Blick der Interessierten auf die Leitideen und auf die Führungsorganisation der Würth Industrie Service. Zwei Stunden lang besichtigte man das Logistikzentrum. Zum Schluss verdeutlichte die Ausstellung die „Führungskultur rund um den Drillberg einst und jetzt“. Ausgewählte Exponate beeindruckten den Betrachter und sind geeignet, das jeweilige Themenfeld in einen unerwartet neuen Zusammenhang zu bringen.

Zum Thema