Lauda / Königshofen

Ortsrundgang CDU war mit Bürgermeister Lukas Braun in Gerlachsheim

Verkehrssituation im Ortskern besprochen

Archivartikel

Gerlachsheim.Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Jedoch wurden durch die sukzessiven Lockerungen des Kontaktverbots in den letzten Wochen unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zumindest kleinere Veranstaltungen wieder möglich. Daher nutzte der Vorstand der CDU Gerlachsheim nun die Gelegenheit, um den neuen Bürgermeister Dr. Lukas Braun im Rahmen eines Ortsrundgangs mit den örtlichen Problemstellen vertraut zu machen und über die Entwicklung des drittgrößten Stadtteils zu sprechen.

Da aufgrund der aktuellen Bestimmungen nicht mehr als zehn Personen im öffentlichen Raum zusammenkommen können, musste dieser Rundgang als interne Veranstaltung des Ortsvorstands stattfinden.

Neben der Neugestaltung des Klostervorplatzes, die der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung im April mehrheitlich beschlossen hatte, wurden vor allem die einzelnen Punkte eines Verkehrs- und Parkkonzeptes für den Ortskern besprochen, die die beiden Stadträte Norbert Groß und Dominik Martin vor kurzem als Antrag bei der Stadtverwaltung eingereicht haben. So solle die Neugestaltung des Areals zu einem Ort der Begegnung und die Nutzung des ehemaligen Klostergebäudes als Gewerbe- und Dienstleistungszentrum für einen neuen Anlauf genutzt werden, um eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der L511/Würzburgerstraße auf 30 Stundenkilometer bei der Verkehrsbehörde zu beantragen. Diese müsse sich in der Sache endlich bewegen, so der einhellige Tenor.

„Zudem könnte auch ein Zebrastreifen sowie die Anbringung eines Spiegels im Bereich des ehemaligen Pfarrhauses die Situation an diesem Gefahrenschwerpunkt erheblich verbessern“, so der Ortsvorsitzende Dominik Martin.

Perspektivisch könne die Gefahrenstelle auch durch Anpassungen der Fahrbahn im Zuge einer Sanierungsmaßnahme beseitigt werden, ergänzte Stadtrat Norbert Groß. Zudem regten die beiden an zu prüfen, ob der Durchgangsverkehr durch eine Einbahnstraßenregelung für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen eingeschränkt werden könne.

Ein weiteres Thema war die Parkplatzsituation in der Brückenstraße. Hierzu erklärte der ehemalige Abteilungskommandant Edgar Klingert, dass es die immer wieder zahlreich am Straßenrand abgestellten Fahrzeuge der Feuerwehrabteilung erschweren, bei Einsätzen die Ausrückzeiten einzuhalten, da die Feuerwehrleute dadurch keine Parkmöglichkeiten im Umfeld des Feuerwehrgerätehauses finden können. Auch für die Linienbusse sei es oftmals kaum möglich, diesen Teil ihrer fahrplanmäßigen Route zu durchqueren, ergänzte Martin.

Alle waren sich einig, dass versucht werden müsse, hier eine zufriedenstellende Lösung für die Feuerwehr, die Anwohner und den ÖPNV zu finden.

Zudem gab der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Hermann Moll, den Teilnehmern einen Einblick in die aktuelle Vereinsarbeit, zeigte dem Rathauschef die neusten Entwicklungen in der alten Dorfmühle und regte an, die notwendigen Aushubarbeiten im Bachbett des „Grünbachs“ zeitnah durchführen zu lassen. Weitere Themen waren die zukünftigen Chancen der Innenentwicklung im Ortskern und die Suche nach möglichen Alternativstandorten für die geplante Anlage der Firma „Konrad Bau“. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Braun für den Rundgang sowie für die Einblicke und die Anregungen für die weitere Arbeit in der Stadt Lauda-Königshofen. pm

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