Lauda / Königshofen

Bürgermeisterwahl Kandidat Mirco Göbel informierte sich bei Ortsrundgang in Heckfeld

Vereine festigen dörflichen Zusammenhalt

Archivartikel

Heckfeld.Ausgangspunkt des Rundgangs von Bürgermeisterkandidat Mirco Göbel durch Heckfeld war die ehemalige Schule. Ortsvorsteher Tobias Sauer, sowie einige Mitglieder des Ortschaftsrats begleiteten den Bürgermeisterkandidaten, um ihm die äußerst positive Innenentwicklung des Ortskerns an konkreten Beispielen zu zeigen, wie etwa die Gestaltung von Gärten, den Umbau des ehemaligen Pfarrhauses oder die Anlage eines neuen Kinderspielplatzes. Hierzu ging uns vom Kandidaten folgender Bericht zu.

Die enge Bebauung in Heckfeld, die vielen Leerstände und die aktive Bürgergesellschaft waren nach Auffassung der Mitglieder des Ortschaftsrats hervorragende Anknüpfungspunkte für die Fortführung der Entwicklungskonzeption Melap Plus. Manche Häuser seien durch die Unterstützung aus dem Leader Programm richtige Schmuckstücke geworden, so der Ortsvorsteher. Durch die Erfahrungen bei der Umsetzung des Programms sei Heckfeld noch mehr zusammengewachsen und so wurde ein Bürgerverein gegründet, um auch in Zukunft bürgerschaftliche Angebote zu initiieren, die für einen 400 Einwohner großen Stadtteil nicht selbstverständlich sind, wie es die gut gepflegten Sportanlagen mit Sauna belegen.

Als langjähriger Kommunalpolitiker und derzeit Stadtteilbeiratsvorsitzender für Wertheim Stadt weiß Mirco Göbel allzu gut, dass nur ein funktionierendes Gemeinde- und Vereinsleben in der Lage ist, den dörflichen Zusammenhalt zu festigen. Diesen Zusammenhalt gelte es, seitens der Stadt zu unterstützen und ein Vereinsnetzwerk zu installieren, das stadtübergreifend helfen kann, wenn kleinere Vereine Hilfe brauchen. „Aus meinem beruflichen Werdegang können Sie erkennen, dass Integration für mich auf vielen Ebenen eine Querschnittsaufgabe ist, zwischen Jung und Alt, zwischen den unterschiedlichen Religionen, zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimischen.“

Sein Vorschlag ist es, einen Beirat für Senioren zu berufen und für die Jugendlichen ebenfalls ein ähnliches Format, das die Interessen der Jugend bündelt und in geeigneter Weise in den kommunalpolitischen Diskussions- und Entscheidungsprozess des Gemeinderates einbringt.

Desweiteren wird der Behindertenbeauftragte des Main-Tauber-Kreises beratend tätig werden, wenn es um Fragen der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Barrierefreiheit geht, sowie ein „Bürgerbus“, der gerade für Senioren und Menschen mit Behinderung eine Alternative zu ÖPNV und dem Ruftaxi darstellt, ins Leben gerufen. pm

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