Lauda / Königshofen

Narrengesellschaft Oberlauda Im Rahmen der Jahreshauptversammlung für das vergangene Jahr Bilanz gezogen

Verein belebendes Element der Dorfgemeinschaft

Oberlauda.Die Narrengesellschaft Oberlauda (NGO) hatte zur Jahreshauptversammlung in den Vereinsraum in der Turnhalle aufgerufen. Der Vorsitzende Günter Ambach begrüßte dazu erfreulich viele Mitglieder aus allen Altersgruppen. Mit einer Schweigeminute gedachte man zunächst den verstorbenen Mitgliedern Hermann Stumpf, Klaus Vierneisel und Bruno Hellinger.

Dass eine Narrengesellschaft nicht nur während der fünften Jahreszeit aktiv, bestätigte Schriftführer Ditmar Hofmann mit seinem Rückblick. In eigener Sache war man natürlich bei der Fasnachtseröffnung am 11. November, dem Ausflug auf den Weihnachtsmarkt nach Bad Wimpfen, dem Padderlisabend (Ordensvorstellung) mit Ehrungen, einer Winterwandung nach Gerlachsheim, dem traditionellen Kesselfleischessen und Fahnenhissen, der Fremdensitzung, dem Bauernball, dem Rosenmontag mit Umzug, närrischem Treiben und Tanzeinlagen auswärtiger Gruppen in der Halle, dem Fasnachtsdienstag mit Kindersitzung und dem Aschermittwoch mit Geldbeutelwäsche und Heringsessen unterwegs gewesen.

Insgesamt wurden 19 Gastbesuche einschließlich des Jubiläums der „Fränkischen Herolde“ in Kützbrunn durchgeführt, die Prinzengarde hatte sieben Verpflichtungen wahrgenommen, vier davon mit zwei Auftritten, die Jugendgarde acht und die Kindergarde zehn. Zusätzlich hatte die NGO noch die Bewirtung bei den VdK-Gesundheitstagen in Lauda übernommen.

Nicht weniger übersichtlich war danach der Kassenbericht des Schatzmeisters Reinhold Braun. Die Veranstaltungen mit den höchsten Einnahmen, wie Fremdensitzung und Bauernball, hatten gleichzeitig auch wieder die höchsten Ausgaben. Im Endeffekt vermeldete er den Mitgliedern einen im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig veränderten Kassenstand. Die Kassenprüfer Rainer Ebert und Volker Stephan bescheinigten ihm eine einwandfreie und korrekte Kassenführung.

Für Präsident Holger Ebert war das letztjährige Motto „Wir machen den Weg für sie frei“ ein voller Erfolg gewesen, hat sich doch inzwischen die Anzahl der Närrinnen in der Spitze der NGO vervielfacht. Auch die Suche nach einem Prinzenpaar kann man, im Gegensatz zum Vorjahr, beruhigt abhaken. Positiv ist für ihn auch die durch eine neue Sitzordnung geschaffene bessere Platzsituation auf der Bühne bei der Fremdensitzung. Sie war auch für ihn wieder ein voller Erfolg gewesen, und das närrische Publikum hätte er am liebsten ganz einfach konserviert.

Auf die Kindersitzung mit stark verbessertem Programm und längerer Dauer lässt sich problemlos aufbauen. Problemlos war für ihn auch die Zusammenarbeit mit den anderen örtlichen Vereinen und der Grundschule wegen der Hallenbelegung. Hier werden Absprachen eingehalten. Neu überdacht werden müssen eventuell die inzwischen schon traditionellen Besuche in der Alois-Eckert-Werkstatt in Gerlachsheim. Hier entscheidet allerdings die zukünftige räumliche Situation bei der Caritas.

Es war im Laufe eines Jahres viel bei der NGO geschehen. Grund genug für Ernst Ebert, die Entlastung des gesamten Vorstands zu beantragen die einstimmig erteilt wurde. Es gab nichts zu kritisieren. Ebenfalls einstimmig wurde bei einer Zwischenwahl die bisherige stellvertretende Vorsitzende Andrea Sack in ihrer Funktion bestätigt.

Da keine Anträge eingegangen waren, wurden die nächsten Termine besprochen: 2. November, Stadthalle Lauda, Mithilfe beim Rudi-Wartha-Konzert „Panik-Pate & das UdOpium Orchester“, 11. November Fasnachtseröffnung im Pfarrsaal, 15. bis 17. November Bewirtung bei einer Ausstellung zum Thema „Wasser“ in der Turnhalle, 7. Dezember Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Rothenburg, 15. Dezember Dorfweihnacht in Oberlauda, 10. Januar 2020 Padderlisabend in der Gaststätte „Elena“ in Lauda, 13. Januar 2020 Winterwanderung, 7. Februar 2020 Fremdensitzung und 22. Februar 2020 Bauernball. Dazu kommen noch die „festen“ Termine wie Rosenmontag, Fasnachtsdienstag und Aschermittwoch.

Eine neue bzw. geänderte Ehrenordnung wurde noch abschließend in der Hauptversammlung besprochen, Änderungen vorgeschlagen, diskutiert und teilweise abgestimmt. Eine entsprechende Neufassung wird zu gegebener Zeit zur Genehmigung vorgelegt. erha

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