Lauda / Königshofen

DLRG Königshofen Mitglieder haben für die Sicherheit der Badegäste gesorgt / Bilanz einer besonderen Saison

Verdoppelung der Wachmannschaft im Freibad

Archivartikel

Königshofen.Die Freibadsaison ist zu Ende und damit auch eine ganz besondere Wachsaison, bilanzieren die Mitglieder der DLRG, die im Terrassenbad in Lauda für die Sicherheit der Badegäste gesorgt haben.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Eröffnung des Freibades wegen der häufigen Anpassung der Coronaverordnung immer wieder in Frage gestellt, heißt es in der Pressemitteilung. Dank des engagierten Einsatzes von Stadtverwaltung, Bürgermeister und Bäderteam sei es dann Mitte Juni möglich gewesen, das Bad zu öffnen. Die DLRG Königshofen sei frühzeitig eingebunden worden, um die Verdoppelung der Wachmannschaft entsprechend zu koordinieren. Trotz der erschwerten Bedingungen habe es die Ortsgruppe, dank ihrer engagierten Mitglieder, geschafft, den Mehraufwand zu decken. Nichtsdestotrotz sei es ein befremdlicher Anblick im Freibad gewesen: Keine spielende Volleyballer, keine Turmspringer und viel Absperrband mit Bauzäunen, sowie einer limitierten Schwimmerzahl, weswegen die Becken öfter abgesperrt wurden.

Aufgrund der Änderungen erweiterte sich auch das Aufgabengebiet der DLRG Wasserretter. Bisher hatten diese zur Sicherheit der Badegäste beigetragen sowie Erste Hilfe geleistet. Zusätzlich wurden dieses Jahr auch die Badegäste durch die Retter betreut, welche nicht über die aktuellen Corona-Regelungen informiert waren und sie halfen, die Regeln einzuhalten.

Die Sanitäts- sowie Erste-Hilfe-Leistungen beschränkten sich in der vergangenen Saison auf kleinere Blessuren und Insektenstiche. Die DLRG’ler konnten dank ihrer Ausbildung zum Sanitäter und Sanitätsassistenten die Patienten betreuen und versorgen.

Man freue sich, einen Beitrag zur Rückkehr zur Normalität geleistet zu haben. Mit einem Blick auf eine Zwischenbilanz der Ertrunkenen werde klar, dass die wenigsten Toten nach Badeunfällen in bewachten Badeseen oder Freibädern zu verzeichnen seien, sondern viel mehr an Flüssen, heimischen Pools und Teichen. In diesem Bereich habe es für den Wasserrettungsdienst der DLRG keine Einsätze gegeben.

Die DLRG schaue zuversichtlich auf eine Badesaison 2021 und hoffe, dass hier wieder ein Besuch mit weniger Bauzäunen und Absperrband, dafür mit mehr Turmspringern und Volleyballspielern im Freibad möglich sei, heißt es abschließend in dem Bericht. dlrg

Zum Thema