Lauda / Königshofen

Zweite Königshöfer Messe-Meisterschaft Teams mussten zehn Stationen absolvieren / Mannschaft der Volksbank Main-Tauber holte sich den Sieg

Trotz Wettkampfcharakters stand der Spaß im Vordergrund

Archivartikel

Königshofen.Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fand am Samstagmittag die zweite Königshöfer Messe-Meisterschaft statt. Dabei hatten die sieben teilnehmenden Zweierteams an zehn über das Messgelände verteilten Stationen verschiedene sowohl lustige und kuriose als auch spannende Aufgaben zu erfüllen.

Kreiert hatte diese Mike Faulhaber, Organisator der Stadt Lauda-Königshofen, der auch die Regie bei dem Wettbewerb führte, sowie Marktmeister Marco Uhlich und Marktbestücker Werner Baumeister, Pressesprecher des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und Schausteller (BLV). An den Start gingen ein Team der DLRG Königshofen (Marius Raupach, Marco Strecker), der Freien-Bürgerliste-(FBL-)Fraktion (Manuela Eberhardt, Reinhard Vollmer), der Gruppe Historisches & Kulturelles Königshofen (Brigitte Simonson, Bernhard Geisler), des Polizeipostens Lauda-Königshofen (Bernd Brander, Jürgen Greß), des Personalrats der Stadt Lauda-Königshofen (Markus Hellinger, Bernhard Lanig), des SV Königshofen (Hubert Geisler, Thomas Müller) und der Volksbank Main-Tauber (Achim Hoos, Georg Volkert).

Los ging es mit einem „Schaumkuss-Raten“. Dabei galt es, am Marktstand von Marie Luise Wenderoth, Inhaberin des familiengeführten Süßwarenherstellers „Stüß und Wenderoth“, jeweils drei Schokoküsse an ihrem Geschmack zu identifizieren.

Eine besondere Herausforderung, die keinem der 14 Teilnehmer gelang, war „Water Pong“ in der Festhalle von Messefestwirt Hans Peter Küffner. Die Aufgabe lautete, in zwei Versuchen einen Tischtennisball nach einmal Auftippen auf dem Biertisch in einem Maßkrug zu versenken. Beim „Gewürze-Riechen“ am Marktstand von Werner Baumeister gab es pro richtig erratendem Aroma – wie etwa Oregano, Thymian und Rosmarin– Punkte zu gewinnen.

Geschicklichkeit war gefragt

Ebenfalls viel Spaß hatten die Teilnehmer beim Spielderby an dem Stand „Anpfiff – die Fußball-Show“ von Diana und Matthias Göhring. Bei diesem Geschicklichkeitsspiel kam es darauf an, im Wettkampf mit den Konkurrenten seine Fußballfigur möglichst als Erster ans Ziel zu bringen.

Dazu musste jeder Teilnehmer versuchen, eine Kugel über eine Bahn in ein Loch rollen zu lassen, damit der dieser Bahn zugeordnete Fußballspieler losrannte.

Als Wasserträger mit einem Tablett ganz besondere Geschicklichkeit beweisen konnten die Teams auf dem zweistöckigen Parcours des Belustigungs- und Laufgeschäftes „Crazy Outback“ von Franz-Xaver Kollmann, das erstmalig auf der Messe in Königshofen war sowie unter anderem eine „Koala-Waschanlage“ und einen Känguru-Box-Ring beinhaltete.

Pro umgeworfener Dose einen Punkt erhielten die Teams bei der anschließenden Station. Beim darauf folgenden Slalomfahren im Auto-Scooter von Florian Diebold sollte jeder Teilnehmer einen Parcours sowohl vorwärts als auch im Rückwärtsgang absolvieren, ohne möglichst eines der aufgestellten Hütchen umzufahren, da ansonsten pro Fehler einen Punkt abgezogen wurde.

Ein Buchstabenrätsel galt es an der achten Haltestelle in bis zu 33 Meter luftiger Höhe bei einer siebenminütigen Fahrt im Riesenrad „Colossus“ der Schaustellerfamilie Göbel zu lösen. Dabei waren zehn in dem Denkspiel versteckte Begriffe der Königshöfer Messe herauszufinden.

Wortwörtlich eine „Nagelprobe“ hatten die Teilnehmer an der vorletzten Station im Weingarten der „Gänseliesel“ von Schaustellerfamilie Daniel Asmuß zu bestehen. Pro Team sollte ein Nagel in einen Holzstamm eingeschlagen werden, wobei es pro zusätzlichem Schlag einen Punktabzug gab. Beim abschließenden „Disc-Golf“ auf dem oberen Sportplatz des SV Königshofen erhielt jeder Kandidat die Gelegenheit, seine Treffsicherheit beim Frisbee-Werfen unter Beweis zu stellen, indem es galt, die Scheibe aus gebührender Distanz ins Fußballtor zu treffen.

Nach Absolvieren der zehn Stationen und Aufgaben ging als punktbestes Team und damit als Gewinner der zweiten Königshöfer Messe-Meisterschaft das Team der Volksbank Main-Tauber mit Achim Hoos und Georg Volkert hervor. Das Team erhielt als Anerkennung einen Wanderpokal. Zweiter wurde das Duo der der FBL, gefolgt von dem Team des Polizeipostens Lauda-Königshofen. Bei allem Einsatz und zuweilen Ehrgeiz, viele Punkte zu sammeln sowie Ruhm und Ehre zu erlangen, stand bei allen Teilnehmern auch diesmal der Spaß sichtbar im Vordergrund. Mit der Königshöfer Messe-Meisterschaft soll die Tradition wieder aufleben, dass während der Messe ein Wettbewerb veranstaltet, wie es früher zum Beispiel am messefreien Mittwoch mit einem Fußballturnier Usus gewesen sei, erklärte Marktmeister Marco Uhlich nach der erneut durchaus gelungenen und erfolgreichen Veranstaltung. pdw

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