Lauda / Königshofen

„BürgerEnergie“ Statement von Bürgermeister Dr. Braun

Themen brandaktuell

Lauda-Königshofen.„Corona hat alles durcheinandergewirbelt. So können auch die klassischen Versammlungen wie etwa bei der ,BürgerEnergie Tauberfranken’ nicht in gewohnter Form stattfinden. Energiewende, Bürgerenergie und Energiekraft der Sonne sind jedoch nach wie vor brandaktuelle Themen, die immer bedeutsamer werden“, ließ Lauda-Königshofens Bürgermeister Dr. Lukas Braun in einer Videobotschaft anlässlich des zehnten Geburtstages sowohl der regionalen Energiegenossenschaft „BürgerEnergie Tauberfranken“ als auch deren Freiflächensolarpark „Heckfeld“ verlautbaren.

Mittlerweile stamme etwa gut die Hälfte der öffentlichen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, bilanzierte er als Zwischenstand der Energiewende. „Allerdings haben wir noch ein Stück vor uns. In den kommenden Jahren werden auch andere Sektoren neben der Stromversorgung zunehmend elektrifiziert wie die Wärmeversorgung und der Mobilitätsbereich, in dem die klassischen Kraftstoffe nach und nach zurückgeführt werden sollen. Dafür brauchen wir noch mehr erneuerbaren Strom, ebenso wenn wir über das Thema Wasserstoff als Zukunftsgesellschaft sprechen, denn dieser muss regenerativ mit erneuerbaren Energien hergestellt werden, da ansonsten das Ganze keinen Sinn macht“, betonte Braun.

„Deswegen ist es wichtig, dass wir uns weiter für eine Energiewende einsetzen und dabei einen regionalen Bezug wagen. Bei allen Energieimporten, die es künftig in Deutschland geben wird, müssen wir sehen, dass wir die Quellen der erneuerbaren Energien ebenfalls naturschonend weiterentwickeln“, unterstrich er. Dabei werde die Fotovoltaik zunehmend eine größere Rolle spielen, zumal sie bei den entstehenden Stromerzeugungskosten sehr wettbewerbsfähig sei. Die regionale Komponente mit genossenschaftlichen und bürgernahen Strukturen sorge dafür, dass der Strom nicht nur in der Region erzeugt werde, sondern auch Wertschöpfung in der Region verbleibe. „Deshalb appelliere ich, dass wir diese Idee der Bürgerenergiegenossenschaften und der Solarparks vor Ort in bürgerschaftlicher Hand weiter vorantreiben“, hob der Schultes weiter hervor. pdw

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