Lauda / Königshofen

Tag des offenen Denkmals HKV Lauda gewährt Einblick

Stapfe-Heiner-Haus öffnet wieder

Archivartikel

Lauda.Es ist wieder so weit: Der Tag des offenen Denkmals öffnet verschlossene Türen – und der Heimat- und Kulturverein Lauda (HKV) bietet am Sonntag, 8. September, Einblick in das Stapfe-Heiner-Haus (benannt nach seinem letzten Bewohner Heiner Stapf) auf der Stadtmauer.

Das Haus, seit 2002 als Denkmal anerkannt, wurde erstmals im September 2003 zum Tag des offenen Denkmals der Öffentlichkeit vorgestellt und fand großen Zuspruch.

Eine ausgesprochene Rarität ist das einzige noch erhaltene Original-Fenster im Haus; lang und schmal diente es nicht nur der Belüftung, auch als „Spion“ war es gut zu gebrauchen. Von diesem Platz aus hatte man nämlich einen umfassenden Überblick auf alles, was sich vor dem Stadttor ereignete. Ebenso zu sehen ist an diesem Tag das Fachwerk-Gartenhaus, ein kleines Türmchen auf der gegenüberliegenden Seite der Straße, das dem HKV wie auch das Stapfe-Heiner-Haus als Versammlungsraum dient – natürlich nur in der warmen Jahreszeit.

Auch das Fachwerkhaus Rathausstraße 44 (gegenüber Elektro Rüttling), von Gerhard Müller liebevoll und denkmalgerecht renoviert, zeigt der Besitzer gerne mit sach- und fachgerechter Führung.

Er freut sich wie auch die Verantwortlichen des HKV zwischen 14 und 18 Uhr auf zahlreiche interessierte Besucher.

Mit Kaffee und Kuchen bewirten die „guten Geister“ des HKV die Gäste im Hof hinter dem Stapfe-Heiner-Haus (Obere Torgasse) und Vorstandsmitglieder führen auf Wunsch die Besucher gerne sowohl durch das Vereins- als auch das Gartenhaus.

Hier liegt der neue Kalender des Heimat- und Kulturvereins mit historischen Fotos von Lauda für 2020 zum Erwerb aus. irg

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