Lauda / Königshofen

Brettspiel „Die Händler vom Taubertal“ ist in limitierter Auflage erhältlich / Erweiterung mit dem „Fränkischen Nachrichtenboten“

Spielerisch in die Geschichte eintauchen

Mit mehreren Neuerungen ist das Brettspiel „Die Händler vom Taubertal“ wieder erhältlich. Zu Überbringern von Neuigkeiten werden die Händler durch den „Fränkischen Nachrichtenboten“.

Lauda-Königshofen. Aufgrund der großen Nachfrage ist das Brettspiel „Die Händler vom Taubertal“ ab sofort in einer erweiterten, limitierten +Auflage wieder erhältlich. Darin bereisen die Spieler nun weitere Städte und Gemeinden im Mittleren Taubertal und setzen alles daran, ein „Bombengeschäft“ zu machen.

Als auffälligste Neuerung bietet die zweite Auflage einen komplett neu gestalteten Spielplan. Die Spieler bereisen jetzt nicht nur die Stadtteile von Lauda-Königshofen, sondern sind vom Kloster Bronnbach bis Bad Mergentheim unterwegs. Im Bischofsheimer Lioba-Kloster findet zum Beispiel eine feierliche Profess statt, in Werbach wird Salz zum Pökeln von Kalbfleisch benötigt und Mergentheim begeht einen Festakt des Deutschordens, wo Wein natürlich nicht fehlen darf. Die Spieler feilschen zunächst um die besten Angebote, beladen anschließend ihren Ochsenkarren und dürfen entweder Handel betreiben oder eine der vielfältigen Sonderaktionen nutzen. So erwirbt man bei der Königheimer Wagnerei die Fähigkeit, mehr Waren zu transportieren. In Bronnbach warten wertvolle Gaben des bischöflichen Kuriers auf eine Abholung, beim Taschenspieler in Boxberg kann man mit etwas Glück seinen Münzvorrat aufstocken oder im Lagerhaus (Bischofsheim) können Waren getauscht werden.

Daneben kann man sich beim Besuch der Großrinderfelder Weberei, beim Salzlager in Werbach, bei der Kelterei in Lauda und der Schmiede in Wittighausen auch abseits des Königshöfer Marktes mit neuen Waren eindecken. Ausschließlich in Grünsfeld sind die kostbaren Gewürze erhältlich, deren Erwerb dem Spieler besondere Vorteile ermöglicht. Außerdem erhält man beim Residenzschloss in Mergentheim wertvolle Privilegien. In Cullesheym erwerben sich die Händler schließlich wertvolle Kanonenkugeln zu steigenden Stückpreisen, um den Schwarzen Ritter, der die Händler in der Dämmerung auszuplündern versucht, in die Flucht zu schlagen.

Dass das Spiel auf historische Personen und Schauplätze Bezug nimmt, war den Autoren Christoph Kraus, Martin Bethäuser und Fabian Schwab bei der Ausgestaltung des Spiels besonders wichtig. Dass ein Gründungsmitglied der Jury „Spiel des Jahres“ das Brettspiel kürzlich in einer Fachzeitschrift vorgestellt und positiv bewertet hat, hebt die hohe spielerische Qualität hervor.

Komplexes Strategiespiel

„Die Händler vom Taubertal“ ist kein Glücks- oder Würfelspiel, sondern ein cleveres Strategiespiel mit durchaus gehobenem Komplexitätsfaktor. Die neue Markttafel zur Auslage der Marktkarten ist ein schöner Hingucker geworden. Ebenso sind neue Karten und Spielmechanismen hinzugekommen, die einen langanhaltenden Wiederspielreiz sicherstellen.

Was ist neu? Bei der Erweiterung „Geheimaufträge“ gilt es zum Beispiel, regen Handel in bestimmten Städten zu betreiben, die Mitspieler zu sabotieren oder möglichst viele Pilger zu befördern. Derjenige mit den meisten Siegpunkten erhält am Ende des Spiels eine weitere Kanonenkugel. Der Ausgang ist bis zum Schluss offen – das kann spielentscheidend sein. Daher bleibt das Spiel bis zur letzten Minute spannend.

Mit der „Zehntscheune“ kommt eine zusätzliche Aktion ins Spiel. In der Spielphase „Dämmerung“ kann ein Spieler beim Aufenthalt in Königshofen genau eine Ware (Salz, Werkzeug, Wein, Tuch) verkaufen. Wird eine Ware verkauft, muss jeder Mitspieler entgegen des Uhrzeigersinns nun die entsprechende gleiche Ware verkaufen, sofern er sie besitzt. Raffiniert kann man seinen Mitspielern eins auswischen, indem man sie dazu zwingt, eine Steuergabe (also den historischen „Zehnt“) zu leisten.

Bei einer zusätzlichen Erweiterung, dem „Fränkischen Nachrichtenboten“ werden die Händler zu Überbringern von Neuigkeiten.

Bürgermeister Dr. Lukas Braun: „Auf spielerische Weise kann man ab sofort wieder in die Geschichte der Region eintauchen. Nachdem die erste Ausgabe innerhalb kürzester Zeit vergriffen war, hatten wir uns entschlossen, eine überarbeitete Neuauflage herauszubringen. Mein Dank gilt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lauda-Königshofen, die dies ermöglicht hat, dem Einzelhandel im mittleren Taubertal, der sofort mitgezogen hat, und den kreativen Mitarbeitern im Rathaus, die dieses originelle Spiel entwickelt haben.“ Gleichzeitig ist dies für Braun auch eine Unterstützung des regionalen Einzelhandels.

Erhältlich ist das Spiel in Bad Mergentheim in der Apotheke O’Vita im Activ Center und in der Buchhandlung Moritz und Lux, in Boxberg im Blumenparadies Rammelt (in der Herm-Tankstelle), im Löwenmarkt in Epplingen, in Rauenberg in der Buchhandlung Bücherkobold, in Gerchsheim im Lebensmittelmarkt Seubert, in Großrinderfeld in der Bäckerei Rudi Dürr und beim Blumen-Pavillon Knorsch, in Königheim bei der Metzgerei Morschheuser, in Külsheim beim Lebensmittelmarkt Frey und im Löwenmarkt, in Lauda-Königshofen in Gelis Bahnhofskiosk (Lauda), in der Buchhandlung Moritz und Lux (Lauda), bei den Becksteiner Winzern, in den Herm-Tankstellen Lauda und Königshofen, im Löwenmarkt Gerlachsheim, in der Total-Tankstelle Königshofen, im Steine-Atelier Lauda sowie in der Stadt Apotheke O’Vita Lauda. In Tauberbischofsheim ist das Spiel in der Herm-Tankstelle sowie in der Buchhandlung Schwarz auf Weiß erhältlich. In Wertheim in der Herm-Tankstelle und bei der Spielzeugwarenhandlung Knecht Ruprecht, sowie in Unterwittighausen beim Lebensmittelmarkt Landwehr.

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