Lauda / Königshofen

Pilgerfahrt Katholische Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen weilte im Heiligen Land / Viele aufschlussreiche Eindrücke aus erster Hand

Shalom, Salam und Grüß Gott

Eine Pilgergruppe von 40 Gemeindemitgliedern der katholischen Seelsorgeeinheit unternahm Ende August eine Reise ins Heilige Land.

Lauda-Königshofen. In Jerusalem war das Paulushaus, eine Pilgerunterkunft des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, das direkt an der Altstadt liegt, Ausgangspunkt der Teilnehmer, die aus der gesamten Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen kamen, für vielfältige Erkundungen der Stadt und der Umgebung.

Die Teilnehmer der Wallfahrt waren schon am ersten Abend beeindruckt vom Blick auf die Altstadt, den man von der Dachterasse des Pilgerhauses hatte. Die Besichtigungen der christlichen, jüdischen und muslimischen Pilgerstätten wurden professionell geleitet von der Reiseleiterin Marion, um die geistliche Erschließung und die Gottesdienste kümmerte sich Pfarrer Stefan Märkl.

Die Grabeskirche in Jerusalem, der Abendmahlssaal, die Geburtskirche in Bethlehem oder auch die Stätten am See Genezareth durften natürlich nicht fehlen. Genauso beeindruckend waren aber auch Gespräche mit verschiedenen Christen, die heute im Heiligen Land leben.

Pater Matthias in der deutschen Dormitio-Abtei, Burghard Schunkert in der Behinderteneinrichtung Lifegate in Beit Jala, die jahrelang im Pfarrhaus von Gerlachsheim Lagerräume angemietet hatten, Schwester Rose, die in der arabischen Altstadt von Jerusalem lebt oder auch Daoud Nassar im „Zelt der Völker“, der in einem Friedensprojekt versucht, die Landwirtschaft seiner Familie fortzuführen.

All diese und auch noch weitere Begegnungen führten zu intensiven Gesprächen innerhalb der Reisegruppe und zu aufschlussreichen Eindrücken aus erster Hand. Persönliche Momente ergaben sich auch bei den vielen Gottesdiensten: die Wüste zwischen Jerusalem und Jericho, das Gewölbe der 6. Station an der Via dolorosa oder das Ufer des See Genezareth bildeten einen besonderen Rahmen für die Botschaft des Evangeliums und vertieften die Begegnung mit diesem für Christen so wichtigen Land. Stefan Märkl