Lauda / Königshofen

Firma Herzog Gespräche über Standort-Zukunft starten

Rund 50 Stellen betroffen

Lauda-Königshofen.Wie geht es weiter mit der Firma Herzog in Lauda, nachdem dieser Tage bekannt wurde, dass ein Großteil der Abteilungen am langjährigen Standort im Taubertal schließen werden (wir berichteten)?

Die Beteiligten „befinden sich noch ganz am Anfang des Prozesses – im Info- und Beratungsverfahrens“, so Birgit Adam von der Gewerkschaft IG Metall auf Anfrage der Fränkischen Nachrichten. Erst wenn diese Phase nicht von Erfolg gekrönt sei, trete man in die Verhandlungsphase.

Der Betriebsrat werde mit Unterstützung der IG Metall versuchen, eine verträgliche Lösung zu erzielen, um vielleicht doch so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten.Dies werde allerdings nicht leicht, denn das Ganze sei eine Entscheidung des Mutterunternehmens, das seinen Sitz im amerikanischen Houston hat.

Nach Schätzungen könnten 50 Stellen oder mehr wegfallen, denn Bestreben sei es, dass es in Lauda künftig nur noch die Bereiche Vertrieb Außendienst und Service gebe, kritisiert die Gewerkschaft.

Die Pläne, den Standort Lauda derart zu beschneiden, sei für die Gewerkschaft nicht nachvollziehbar, denn er gebe keinerlei Hinweise auf wirtschaftliche Probleme.

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