Lauda / Königshofen

Landgericht Mosbach

Prozess wegen versuchten Mords

Archivartikel

Mosbach/Lauda-Königshofen.Das Schwurgerichtam Landgericht Mosbach verhandelt am Montag, 27. Juli, ab, 9.30 Uhr einen versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Es handelt sich um ein Sicherungsverfahren, in dem die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt.

Dem 29-jährigen Beschuldigten eritreischer Staatsangehörigkeit liegt zur Last, er habe am 3. Februar 2020 in der Gemeinschaftsunterkunft in Lauda-Königshofen einen 45-jährigen Bewohner der Unterkunft mit einem Messer attackiert, um diesen zu töten. Dabei habe der Geschädigte, der sich keines Angriffs versehen habe, eine stark blutende Schnittwunde am Kopf erlitten. Ein hinzukommender Zeuge habe den Beschuldigten fixieren können. Der Beschuldigte sei krankheitsbedingt nicht schuldfähig gewesen.

Geladen sind derzeit: Der Angeklagte, sein Verteidiger, drei Zeugen, ein psychiatrischer Sachverständiger und zwei Dolmetscher.

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist die Anzahl der Zuschauerplätze reduziert. Zuschauer im Saal müssen eine selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Verhandlung ist öffentlich anberaumt. Ein Ausschluss der Öffentlichkeit gemäß den gesetzlichen Regelungen ist möglich.

Verhandlungssaal und kurzfristige Änderungen werden durch Aushang im Gerichtsgebäude bekannt gegeben.

Die Darstellung des Tatvorwurfs orientiert sich an der Antragsschrift. Angeklagte gelten bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig. lgm

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