Lauda / Königshofen

Leserbrief Zum Aufruf zur solidarischen Stadtgemeinschaft und zur Bürgermeisterwahl

Plattform im Netz bereits vorhanden

Als parteiloser, 85-jähriger Bürger, betrachte ich interessiert das politische Geschehen und den Wahlkampf für den Bürgermeisterposten in unserer Gemeinde Lauda-Königshofen. Dabei fällt mir auf, dass sich die Junge Union immer häufiger Themen zu Eigen macht, aus denen sich politisch Kapital schlagen lässt.

Was den Aufruf zur solidarischen Stadtgemeinschaft angeht, ist bereits eine Plattform im Netz vorhanden oder hätte auch vom Krisenstab der Stadt Lauda-Königshofen eingerichtet werden können.

Da eines der Hauptziele der Korona-Bekämpfung die Kontaktvermeidung unter den Bürgern ist, kann ich nur schwer nachvollziehen, dass Herr Wyrwoll noch bis zum Samstag vor dem Wahltag von Haustür zur Haustür ging, um für seine Wahl zu werben.

In meinen Augen zu Zeiten des Corona-Virus ein Unding. Unterstützung erfährt er dabei bekanntermaßen von der CDU bzw. der Jungen Union. Bei der Gelegenheit „ Hut ab“ vor dem Kandidaten Göbel und der SPD-Fraktion des Gemeinderats, die zusammen mit der Freien Bürgerliste doch noch versuchen wollen, die Verhältnisse im Rathaus durch einen neuen Bürgermeister zu ändern.

Gleichzeitig möchte ich noch anmerken, dass ich dem Leserbrief von Berthold Leinwand, in den FN veröffentlicht am 19. März, voll zustimme.

Zum Thema