Lauda / Königshofen

Freiwillige Feuerwehr 24-Stunden-Kinder-Jugend-Aktion in Unterbalbach bot spannende und erlebnisreiche Momente

Notfallsituationen zum Üben

Archivartikel

Einen „Berufsfeuerwehrtag“ für Kinder und Jugendliche in Form einer 24-Stundenaktion veranstaltete zum wiederholten Mal die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Unterbalbach.

Königshofen. Bei einer 24-Stundenaktion der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Unterbalbach, galt es für die rund ein Dutzend Mädchen und Jungen im Alter von neun bis 15 Jahren, bei simulierten Notfallalarmierungen und Einsätzen mehrere Praxisübungen zu absolvieren sowie die jeweiligen Aufgaben zu erfüllen. Dazwischen standen beim Unterbalbacher Gerätehaus weitere Übungen als auch Theorieunterricht auf dem Programm.

Los ging es am frühen Abend nach dem Einrichten der Schlafplätze im ersten Obergeschoss des Gerätehauses mit dem „Schichtbeginn“ bei organisatorischen Infos und einer Personaleinteilung. Nach einem gemeinsamen Abendessen fanden Geräte- und Fahrzeugkunde sowie eine Übung zum Kuppeln einer Saugleitung statt. Daneben waren zum einen am Staudamm in Richtung Oberbalbach ein Mülleimerbrand nebst entlang des Radwegs mehrere kleine Brandstellen Einsatz- und Übungsorte.

Zum zweiten wurde im Laufe des Abends neben der Sportanlage an der Tauber ein Gartenhüttenfeuer aufgrund rauchender Grillkohle gemeldet, das zu löschen waren. Zudem löste am späten Abend der Rauchmelder im Rathaus einen Alarm aus, so dass der FFW-Nachwuchs auch hier anrückte, selbst wenn es diesmal kein weiteres Notfallszenario gab.

Dies war dafür bereits wieder am frühen Morgen des Folgetages und erneut am frühen Vormittag der Fall. Die Szenarien: Zum einen am Holzplatz Schwenkert ein brennender Benzinkanister, zum zweiten in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine Personenrettung aus dem Bahnwald. Zudem waren am Mittag ein fiktiver Zimmerbrand im Rot-Kreuz-Gebäude sowie am Nachmittag die Beseitigung auslaufender Flüssigkeit aus einem Gefahrgut-Container Übungs- und Einsatzinhalte.

Besonders spektakulär war am späten Nachmittag eine abschließende Löscheinsatzübung beim tatsächlich inszenierten Brand einer extra dafür errichteten kleinen Gartenhütte auf der Festwiese vor dem Sportheim, bei der es außerdem ebenfalls in Kooperation mit dem Roten Kreuz eine verletzte Person aus dem Gefahrenbereich zu retten und anschließend zu versorgen galt.

Weitere Programmpunkte waren unter anderem eine Einweisung in den Funkverkehr, das sach- und fachgerechte Ordnen und Aufräumen der Gerätschaften nach den Übungen und Einsätzen sowie eine Fahrzeugreinigung.

Trotz des strammen Alarm- und Übungsplanes blieb zwischendurch immer wieder Zeit und Gelegenheit auch für Freizeit-, Gruppenarbeit-, und Sportaktivitäten als auch für Gemeinschaft beim Frühstück, Mittagessen bis hin bei einem Imbiss in der Fahrzeug- und Gerätehalle nach „Schichtende“.

Bei allem hatten die Kinder und Jugendlichen offensichtlich sowohl viel Spaß als auch spannende und erlebnisreiche Momente und Eindrücke bei dem 24-stündigen „Berufsfeuerwehrtag“, der unter der Regie der Jugendwarte Manuel Schwenkert und Sören Keimel sowie einem Unterstützerteam und Mitgliedern der FFW-Abteilung Unterbalbach stand. „Viele der Teilnehmer waren schon zum zweiten oder dritten Mal bei dem 24-Stunden-Aktions- und Berufsfeuerwehrtag dabei“, berichteten die beiden Jugendwarte. Zugleich würdigten sie sich sehr zufrieden und erfreut über das große Interesse und Engagement aller Teilnehmer nebst deren Einsatzbereitschaft. Zudem bekundeten laut Schwenkert und Keimel etliche der teilnehmenden Kinder und Jugendliche ihr Interesse an einem abermaligen 24-stündigen Berufsfeuerwehrtag nebst entsprechenden Übungs-, Einsatz- und Begleitprogramm.

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