Lauda / Königshofen

Leserbrief Zu „Die Stunde einer solidarischen...“ (FN 18. März)

Nicht vor den Karren spannen lassen

Archivartikel

Großen Respekt vor den Jugendlichen, die sich zusammenschließen, um älteren, hilfsbedürftigen Bürgern bei Einkäufen zu helfen. Super! Wenn ich ein paar Jahrzehnte jünger wäre, ich wäre sofort dabei.

Aber liebe Jugendliche, das bekommt Ihr doch auch so hin, ohne Euch vor den Karren kommunalpolitischer Interessen spannen, ohne Euch instrumentalisieren zur lassen.

Die Corona-Krise ist ernst, sie eignet sich nicht für eine politische Profilierung. Das Virus ist nicht politisch, „echte“ Solidarität ist jetzt gefragt, gemeinsames Handeln, Zusammenstehen. Alle Versuche, aus der Gesundheitskrise einen politischen Vorteil für die anstehende Bürgermeisterwahl zu erzielen, sind unsolidarisch.

Das hält unsere „Stadtgesellschaft“ nicht zusammen. Im Gegenteil, am Ende werden Streit und Schuldzuweisungen bleiben.

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