Lauda / Königshofen

Ab Januar Die Entsorgungsfahrzeuge „erkennen“ gesperrte Gefäße

Mülltonnen müssen gechipt sein

Main-Tauber-Kreis.Nicht gechipte Abfallgefäße werden ab Januar nicht mehr geleert. Die Entsorgungsfahrzeuge werden dahingehend umgestellt.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) hat 2019 alle Restmüll-, Biomüll- und Papiertonnen im Kreisgebiet mit einer eigenen Identifikationsnummer versehen und einen Chip an dem Gefäß angebracht. Nun wurden die Müllmarken durch Gebührenbescheide ersetzt. Diese Maßnahmen sollen insgesamt zu mehr Gebührengerechtigkeit und Vereinfachung führen.

Wann wird verweigert?

Einen Sperrgrund erhalten alle Abfalltonnen, die nicht eindeutig einem Haushalt zugeordnet werden können oder für die keine Müllgebühren bezahlt wurden.

Auch mehrmals in einem Abfuhrzyklus zur Leerung bereitgestellte Tonnen werden registriert und die Leerung wird verweigert.

Werden Abfallgefäße an einem anderen Platz zur Leerung bereitgestellt, wird auch dies registriert.

„Beanstandungsaufkleber“

Alle gesammelten Daten werden dem AWMT gemeldet und ausgewertet. Tonnen, die nicht geleert werden, erhalten einen Beanstandungsaufkleber mit der Bitte, sich beim AWMT zu melden.

Sofern noch Abfallgefäße existieren, die noch nicht gechipt wurden, bittet der AWMT um Rückmeldung unter der Telefonnummer 09341/824005 oder per E-Mail an awmt-finanzen@main-tauber-kreis.de. Danach wird schnellstmöglich ein Termin vereinbart, an dem die Abfallgefäße mit dem Chip ausgestattet werden. awmt

Info: Weitere Infos gibt es unter https://www.main-tauber-kreis.de/Landratsamt/Service/Abfallwirtschaft im Internet.

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