Lauda / Königshofen

Altenpflegenheim Filz-Figuren von Marion und Ludwig Himmel

Kunterbunte Arche Noah

Archivartikel

Lauda.Ähnlich wie die Bewohner der Arche müssen sich auch die Bewohner des Johann-Bernhard-Mayer-Altenpflegeheims (JBM) in Lauda während der Corona-bedingten Isolation gefühlt haben. Auch wenn dies dem Schutz der älteren Menschen diente, war diese Zeit für alle Betroffenen nicht immer leicht.

Die Mitarbeiter haben versucht, die Zeit für die Bewohner so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotzdem war es eine große Erleichterung, als endlich wieder Besucher zugelassen waren und man auch wieder nach draußen durfte.

Als Sinnbild für die Befreiung, die die Lockerung der Besuchsregeln für die Senioren bedeutet hat, haben Marion und Ludwig Himmel zusammen mit einigen helfenden Händen ein wunderschönes Schauspiel der Arche Noah auf die Beine gestellt. Mit ihren teils selbst aufwendig hergestellten, sehr detailverliebten Filzfiguren hauchen sie dieser Szene Leben ein. Den Hintergrund schmücken Regenbogenbilder der Kinder des Kindergartens in Oberbalbach, die für die Bewohner gemalt wurden.

Außerdem wird im JBM eine Woche lang nach dem Regenbogen gekocht. Der Speiseplan ist also sehr abwechslungsreich und bunt. Jeder Tag steht unter einer anderen Farbe und deren Bedeutung. Sogar die selbst eingekochten Marmeladen gibt es passend dazu.

„Im Johann-Bernhard-Mayer-Altenpflegeheim wird das Leben so ganz sicher nie farblos und langweilig“, so die Leiterin der Einrichtung, Silvia Spinner. Mitarbeitende wie Marion und Ludwig Himmel mit ihrem Team sorgten mit ihrem unermüdlichen, teils neben ihrer hauptamtlichen Arbeit noch ehrenamtlich erbrachten Einsatz in diesen doch schweren Zeiten immer wieder dafür, dass sich die alten Menschen wohl und angenommen fühlen. Spinner dankte für diesen besonderen Einsatz. jbm

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