Lauda / Königshofen

Leserbrief Zum Bericht „Beseitigung des Doppelbahnübergangs“ (FN 22. August)

Königshöfer „schöpfen neue Hoffnung“

Über den Artikel der Stadtverwaltung waren wir angenehm überrascht. Wie im Wahlkampf versprochen, hatte Bürgermeister Dr. Lukas Braun sehr bald nach seinem Amtsantritt Vertreter des „Vereins Bürgerinitiative Pro Königshofen“ zu einem ersten Gespräch ins Rathaus geladen. Wir äußerten bei dieser Gelegenheit unsere Sorgen und Befürchtungen hinsichtlich der Entwicklung Königshofens. Dabei ging es nicht nur um Themen wie zum Beispiel die permanente Verhinderung eines Lebensmittelmarktes in den letzten Jahren und die nach wie vor unbefriedigende Verkehrssituation an der Hauptstraße, sondern auch um die Problematik des täglich viele Stunden geschlossenen Doppelbahnübergangs an der B 292. Auf Anregung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger, hatte die Bürgerinitiative. bereits am 9. April 2018 an den damaligen Bürgermeister Thomas Maertens einen Antrag auf Beseitigung des Doppelbahnübergangs gestellt. Unter Bezugnahme auf das Eisenbahnkreuzungsgesetz (EBKrG) sowie aus Umweltschutzgründen hatten wir Maertens gebeten, bei den zuständigen Stellen die Aufhebung dieses hoch frequentierten doppelten Bahnübergangs in Königshofen an der B 292 (damals durchschnittlich etwa. 100 Züge pro Tag) zu beantragen – was leider ergebnislos blieb. Dr. Braun versucht nun, den Stein ins Rollen zu bringen und hat auch MdB Alois Gerig um Unterstützung des Anliegens vieler Königshöfer gebeten. Wir sind für diese Unterstützung dankbar und schöpfen neue Hoffnung, dass das Bemühen unseres Bürgermeisters zum Erfolg führt, zumal diese Maßnahme ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit und den Umweltschutz ist und nicht nur in Königshofen zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.

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