Lauda / Königshofen

Bürgermeisterwahl Kandidat Dr. Lukas Braun in Deubach

Kleines Dorf als großes Vorbild

Archivartikel

Deubach.Die Tour des Bürgermeisterkandidaten Dr. Lukas Braun durch die Stadtteile führte auch nach Deubach. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Peter Renner, Stadträtin Anita Spinner und weiteren Interessierten kam der von der Freien Bürgerliste unterstützte Kandidat über die Anliegen des Ortes ins Gespräch. Dabei kamen die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Lücken im Mobilfunk-Netz zur Sprache. „Deubach braucht rasch einen öffentlichen WLAN-Hotspot im Bürgerhaus. Ich bin noch nicht so alt, dass ich mehr verstehen würde, wie nervig es ist, in einem Jugendraum ohne Empfang zu sitzen“, sagte der 38 Jahre alte Kandidat.

Das Bürgerhaus beeindruckte Braun. Vorbildlich sei nicht nur, dass es durch erhebliche Eigenleistung der Dorfgemeinschaft entstanden ist, sondern auch die Hartnäckigkeit mit der die Deubacher praktikable Lösungen durchgesetzt hätten. „Was barrierefreie Zugänge oder auch Flexibilität bei der Nutzung der Räume angeht, haben Sie wirklich weit vorausgedacht“, würdigte Braun.

Den Wunsch nach Bauplätzen für junge Familien vollzog er nach. „An Innenentwicklung ist nur zu denken, wenn es im Ortsinneren freien Raum gibt, aber das sehe ich in Deubach nicht“, pflichtete er mit Blick auf die weiter land- und forstwirtschaftlich genutzten Wirtschaftsgebäude bei. Gefragt nach der Zukunft ländlicher Räume zeigte sich Braun zuversichtlich. „Wenn Deutschland seinen peinlichen Rückstand bei Internet und Mobilfunk endlich überwindet, wird es gerade für Freiberufler und Entwickler hoch attraktiv, auf dem Land zu leben und zu arbeiten: kurze Wege, funktionierendes Vereinsleben und im Vergleich zu den Regionen Rhein-Main oder Stuttgart bezahlbares Wohnen“, erläuterte Braun. Deubach sei ein kleines Dorf, aber bei Eigeninitiative, pragmatischen Lösungen und starkem Gemeinschaftssinn ein ganz großes Vorbild, fasste Braun seine Eindrücke zusammen. pm

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