Lauda / Königshofen

Jagd Hubertusmesse mit dem Jagdhornbläserkorps des Kreisjagdvereins Tauberbischofsheim kam gut an

Kirchenbesucher waren musikalisch eingebunden

Archivartikel

Königshofen.Eine klassische Hubertusmesse gestaltete das Jagdhornbläserkorps des Kreisjagdvereins Tauberbischofsheim unter der Leitung von Sandra Meyer am Sonntag in der Kirche „St. Mauritius“ in Königshofen.

Hubertusmessen sind über tausend Jahre altes christliches Brauchtum. Der musikalische Rahmen wird traditionell nur von Parforce-Horn-Bläsern gestaltet. Die einzelnen Musikstücke haben immer einen Titel, der sich am liturgischen Aufbau einer Messe orientiert und die Stimmung des jeweiligen Messeteils musikalisch wiedergeben soll, wobei die Tempi von „langsam getragen über bewegt bis zu marschartig“ reichen.

Das wohl bekannteste Stück sind die „Glocken“. Hier ahmen die Bläser mit ihren Hörnern ein vielstimmiges Glockengeläut nach, was dem Bläserkorps professionell gelungen ist.

Die Kirchenbesucher waren aber auch musikalisch mit eingebunden und aufgefordert, drei bekannte Kirchenlieder mitzusingen, wovon auch kräftig und besonders bei „Großer Gott wir loben Dich“ gegen Ende des Gottesdienstes Gebrauch gemacht wurde.

Pfarrer Ralph Walterspacher, der die Hubertusmesse zelebrierte, würdigte die Damen und Herren des Bläserkorps, gefolgt von langandauernder Applaus der Kirchenbesucher.

Bei sonnigem Herbstwetter gab’s vor dem Kirchenportal vor großem Publikum noch ein kleines Platzkonzert mit weltlicher Jagdmusik.

Der Morgen klang aus mit einem „erweiterten Frühstück“, zu dem die Jägerfamilien das Bläserkorps in den Gooten, mit dankenswerter Erlaubnis von Jürgen Englert, dem Vorsitzenden der DLRG-Königshofen, im Anschluss an die Hubertusmesse eingeladen hatten. wimü

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