Lauda / Königshofen

Generalversammlung FC Heckfeld tagte als erster Verein im Kreis

Karl Schweitzer seit 30 Jahren Kassier im Verein

Heckfeld.Dass es beim FC Heckfeld insgesamt recht gut läuft, trotz der Corona-Pandemie, zeigte der Ablauf der Generalversammlung. Sachliche Diskussionen und eine konstruktive, zielgerechte Vereinsarbeit zeugtenvon einem guten Gemeinschaftsgeist, der im Verein herrscht.

Vorsitzender Ralf Hemlein begrüßte eine stattliche Anzahl von aktiven und passiven Vereinsmitgliedern, darunter auch einige Ehrenmitglieder sowie den Ortsvorsteher und Stadtrat Tobias Sauer. Dieser überbrachte die Grüße der politischen Gemeinde. Nach den Regularien durch Schriftführer Harald Schwarz gedachten die Mitglieder der verstorbenen Vereinsmitglieder.

Premiere in Pandemie

Vorsitzender Hemlein sagte, dass dies die erste Versammlung eines Vereins im Kreis sei seit Beginn des Ausnahmezustandes. Seinen umfassenden Überblick über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres gab Hemlein in seinem Geschäftsbericht. Er ließ die einzelnen Veranstaltungen Revue passieren und bedankte sich bei allen Helfern. Seine Anerkennung galt allen Verantwortlichen und Vereinsmitgliedern, die den Vorstand mit Rat und Tat unterstützt haben. Kritisch erwähnte er aber, dass der Besucherandrang bei verschiedenen Veranstaltungen rückläufig sei. Besonders hob er die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Partnerverein TSV Dittwar hervor.

Der scheidende Trainer Ralf Schad und Spielausschussvorsitzender Christian Simon legten ihren sportlichen Bericht über die Spielgemeinschaft Dittwar/Heckfeld bis zum Corona-bedingten Abbruch der Saison vor.

Es folgte der Bericht des AH-Abteilungsleiters Bernhard Sauer. Ausflüge und Unternehmungen für die Geselligkeit und die Gemeinschaftspflege kamen in der AH nicht zu kurz. Ein nicht mehr wegzudenkender Bereich ist die Theater-AG, die wie von Kuno Hemlein (Theatervorsitzender Udo Hönninger war verhindert) zu hören war, erneut große Erfolge verbuchte und den FC gut repräsentierte.

Wie aufwendig der Betrieb eines Sportvereins ist, ließ sich aus dem umfangreichen Zahlenwerk von Kassier Karl Schweitzer entnehmen. Hohe Kostenbelastungen entstanden aus dem laufenden Spielbetrieb. Ohne Einkünfte aus dem Wirtschaftsbetrieb wäre alles nicht finanzierbar. Trotzdem, so Karl Schweitzer, stehe der Verein auf einer sicheren finanziellen Basis. Dies bestätigten auch die Kassenprüfer Heinz Hellinger und Konrad Volkert in ihrem Prüfbericht. Einstimmig war auch die Entlastung, die auf Antrag des ehemaligen stellvertretenden Ortsvorstehers Alfons Volkert dem Kassierer und dem Vorstand erteilt wurde. Bei den Wahlen gab es keine Veränderung, alle zu wählenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt, somit geht Karl Schweitzer in sein 31. Jahr als Kassier. Ralf Hemlein dankte Platzkassiererin Semira Both, Saunawart Jürgen Kloss sowie Platzwart Bernhard Sauer für ihre hervorragende Arbeit. Nach derzeitigem Stand werde es keine Veranstaltungen in diesem Jahr mehr geben.

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