Lauda / Königshofen

Covid-19 Zwei neue Fälle der Coronavirus-Infektion gemeldet / 25 weitere Personen sind wieder genesen

Inzidenzwert ist weiter leicht gesunken

Archivartikel

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden vom Landratsamt bestätigt. 25 weitere Personen sind nun genesen.

Main-Tauber-Kreis. Das Landratsamt hat für Montag zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Stadt Bad Mergentheim. Es handelt sich in einem Fall um eine Kontaktperson zu einem bekannten Fall. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 984.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind 25 weitere und damit insgesamt 817 Personen wieder genesen. Derzeit sind 155 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 3, Assamstadt: 1, Bad Mergentheim: 20 (+2), Boxberg: 1, Creglingen: 4, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 8, Igersheim: 4, Königheim: 4, Küls-heim: 20, Lauda-Königshofen: 19, Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 4, Werbach: 1, Wertheim: 43 und Wittighausen: 1.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 68,7

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Montag auf 68,7. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (2. bis 8. November) je 100 000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen, schreibt das Landratsamt in der Pressemitteilung.

Berufskraftfahrer können im Rahmen der geänderten Corona-Verordnung ihre Mahlzeit an Autobahnrasthöfen innerhalb der Gaststätte zu sich nehmen, wenn sie dort ihre Ruhezeiten verbringen oder übernachten. Dabei müssen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen insbesondere bei den Einrichtungen unmittelbar an der Autobahn sicherstellen, dass die Einnahme der Mahlzeiten innerhalb der Gaststätten ausschließlich von Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern in Anspruch genommen wird. Diese Entscheidung soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Versorgung von Wirtschaft und Gesellschaft mit Waren und Gütern nicht mit erschwerten Rahmenbedingungen für die Fahrerinnen und Fahrer einhergehen muss, heißt es weiter.

Abhol- und Lieferdienste

Bis einschließlich 30. November dürfen Gastronomiebetriebe ansonsten nur Abhol- und Lieferdienste anbieten. Um die Wirtinnen und Wirte in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, hat das Landratsamt Main-Tauber-Kreis das Händlerportal „Kauf regional“ geschaffen. Unter www.main-tauber-kreis.de/kauf-regional können Gastronomen, aber auch Händler und Dienstleister aus dem gesamten Landkreis ihre Angebote online platzieren. Dezernent Jochen Müssig, beim Landratsamt unter anderem für die Wirtschaftsförderung verantwortlich, hofft, dass dieses Angebot genutzt wird. Dies könne dazu beitragen, dass die Gastronomie gut durch die nächste Zeit kommt. Ebenso appelliert er an alle Händler, Gastronomen und Dienstleister im Kreis, ihre Versand-, Liefer- und Abholdienste in das Händlerportal einzutragen oder vorhandene Einträge zu aktualisieren. „Je vielfältiger, breiter und überraschender diese Online-Leistungsschau unseres Kreises ist, desto mehr wird es die Menschen begeistern und genutzt werden“, erklärt er. „Wir wissen auch, dass es weitere großartige Initiativen mit ähnlicher Zielsetzung unter anderem auf der Ebene der Städte und Gemeinden gibt. Wir wollen hierzu keinesfalls in Konkurrenz treten, sondern eine sinnvolle Ergänzung bieten, die den gesamten Landkreis im Blick hat. Gemeinsam sind wir stark“, fügt er hinzu.

Gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen können fünf weitere Monate lang Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen. Die Hilfe der Landesregierung richtet sich an Organisationen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind, bislang keine andere finanzielle Unterstützung erhalten haben. Schon die erste Welle der Corona-Pandemie hat laut Sozialministerium gezeigt, dass auf die vielen Vereine und zivilgesellschaftlichen Organisationen und auf das Ehrenamt Verlass ist. Die Arbeit von Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen dürfe auch durch die zweite Welle nicht wegbrechen. Deshalb habe das Kabinett die Verlängerung der Unterstützung beschlossen. Sie erfolgt durch eine jeweils einmalige Förderung von maximal 12 000 Euro pro Verein oder Organisation, die nicht zurückbezahlt werden muss. Die Mittel sollen zur Deckung von Fixkosten bei seit dem 11. März entgangenen Einnahmen (Eintrittsgelder, Spenden oder Einnahmen aus Veranstaltungen) dienen.

Informationen und den Link zum Online-Antrag gibt es auf www.main-tauber-kreis.de/corona-hilfen-vereine. lra

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