Lauda / Königshofen

Große Resonanz Stimmungsvoller Adventsbasar an der Gemeinschaftsschule lockte mehr als 1000 Besucher

Hälfte des Erlöses wird gespendet

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Mehr als 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fanden den Weg zum Adventsbasar der Gemeinschaftsschule Lauda. Kein Wunder, bot dieser doch für jeden etwas.

Eröffnet wurde der Adventsbasar in der komplett gefüllten Turnhalle von Schulleiterin Natalie Ederer. Im Anschluss begeisterte ein Chor aller Grundschulkinder des Standortes Süd mit weihnachtlichen Melodien und die Tanz-AG der Sekundarstufe zeigte ihr Können. Danach sprach Schulleiterin Natalie Ederer endlich die langersehnten Worte: „Der sanierte Altbau ist zur Besichtigung freigegeben.“

Das ließen sich die Gäste nicht zweimal sagen und strömten aus der Turnhalle in den Altbau, um die veränderten Räumlichkeiten zu bewundern. An vielen Ecken standen dort dann die Besucher in kleinen Gruppen zusammen und erzählten, in welchen Räumen sie selbst zur Schule gegangen waren oder überlegten, wie die Räume vor der Sanierung genutzt worden waren. In einem waren sich die Gäste aber einig: Wie schön der Altbau der Gemeinschaftsschule geworden sei, wurde überall gelobt.

Interessiert ließen sich die Besucher aber auch das Lernkonzept der Sekundarstufe der Gemeinschaftsschule Lauda erklären: Wie funktioniert das selbstständige Lernen im Lernbüro? Was wird im Französisch- und Spanischunterricht gemacht? Wie wird mit den Lernpartnern gearbeitet, die erst kurze Zeit in Deutschland sind? Was macht man in Physik, Chemie, Biologie, Technik oder Kunst? Welche Schulabschlüsse können an der Gemeinschaftsschule gemacht werden? Wie wird mit den iPads gearbeitet? Wie wird durch das Lernstatussystem Selbstverantwortung geübt? Welche Ausflüge und Schulfahrten werden durchgeführt?

Diesen Themen waren die Räumlichkeiten des ersten und des dritten Stocks gewidmet. Im zweiten Stock und auf dem Hof hatten die Besucher die Möglichkeit, weihnachtliche Dekorationen und Geschenke zu erwerben.

Auch hier hatten sich die Schüler aller Klassen mächtig ins Zeug gelegt. Für alle Geschmäcker und Bedürfnisse wurde etwas angeboten: Adventskränze, Engel, Windlichter, Karten, Kerzenhalter, Baumschmuck, Weihnachtsmüsli, Futterglocken, Hundekekse und noch vieles mehr.

Doch auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Auf dem Schulhof und in der Aula legten die Besucher dann bei Essen und Getränken eine kleine Pause ein. Hier fand auch das Bastelangebot der Schulsozialarbeiter statt, die mit den bastelfreudigen großen und kleinen Kindern weihnachtliche Dekorationen anfertigten.

Und wofür das alles? Wofür das wochenlange Planen, Proben und Basteln? Nicht nur für die eigene Schule legten sich die Schüler so ins Zeug. Vielmehr wird die Hälfte des eingenommenen Geldes gespendet. Denn während überall die Vorbereitungen auf eine stimmungsvolle Adventszeit und ein gelungenes Weihnachtsfest mit schönen Geschenken beginnen, gibt es eben auch Menschen, denen es nicht so gut geht. Diese möchte die Schulgemeinschaft mit ihrer Spende unterstützen. gms

Zum Thema