Lauda / Königshofen

Musizierende Vereine Kirchenchor, Männergesangverein und Musikkapelle Gerlachsheim gaben beeindruckendes Konzert mit vielen Facetten

Geistliche Chormusik aus verschiedenen Epochen

Archivartikel

Gerlachsheim.Die musizierenden Vereine Gerlachsheims, Kirchenchor Heilig Kreuz, MGV Liederkranz und Musikkapelle, präsentierten in ihrer gemeinsamen Konzertveranstaltung in der Heilig Kreuz Kirche Kirchenmusik aus verschiedenen Epochen.

Gleich zum Auftakt trug die Musikkapelle mit „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clarke ein barockes Marschstück mit dem eröffnenden Charakter eines Präludiums vor. Danach hieß Maria Volkert als Vorsitzende des veranstaltenden Kirchenchors die zahlreichen Gäste willkommen.

Der Kirchenchor sang mit „Du bist heilig“ und „Wartend auf den Herrn“ zwei Stücke aus der Gospel-Messe Body & Soul von Lorenz Maierhofer, worauf wiederum die Musikkapelle mit „Highland Cathedral“ eine Dudelsackmelodie von den deutschen Komponisten Michael Korb und Ulrich Roever spielte.

Mit „Unser Vater im Himmel“ bot schließlich der Männergesangverein eine eindrucksvolle Vertonung des „Vater Unser“ von Beat Dähler mit kräftigen Männerstimmen dar. In dem nachfolgenden Lied „Singt Gott“ brachten die Sänger die Auffassung des Komponisten Thomas Quast vom Glauben und Leben in der heutigen Welt zum Ausdruck.

In gelungener Intonation erfreute daraufhin die Musikkapelle die Zuhörer mit dem bekannten „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Es folgten zwei Liedvorträge des Männergesangvereins: „Agnus Dei“, eine Vertonung des „Lamm Gottes“ von Traugott Fünfgeld in der Musikform eines Kanons und „Verleih uns Frieden gnädiglich“, eine melodische Neuvertonung des Martin Luther Textes von Matthias Nagel.

Bei „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ sprang der musikalische Funke von der Musikkapelle endgültig auf das Publikum über, das begeistert mitklatschte.

In einem stimmlich harmonisch vorgetragenen Solo-Duett sangen Alexandra Wagner und ihre Schwester Ulrike Pfeiffer-Scheuermann zusammen mit dem Kirchenchor das Chorstück „Ich, der Herr von Welt und All“. Dieses Werk ist wohl die bekannteste Hymne des US-amerikanischen Kirchenmusikers und Komponisten Dan Schutte.

Als letztes Chorstück wurde „Dona nobis pacem“ in einer anrührenden Vertonung von Mary Lynn Lightfoot vom Kirchenchor einfühlsam und voll Harmonie vorgetragen. Zum Abschluss sangen und spielten die musizierenden Vereine gemeinsam mit den Gästen das Lied „Der Mond ist aufgegangen“. Mit nicht enden wollendem Applaus forderte das begeisterte Publikum eine Zugabe. Die Vereine erfüllten diesen Wunsch mit dem „Irischen Segenswunsch – Möge die Straße uns zusammenführen“. mavo

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