Lauda / Königshofen

Leserbrief Zum Leserbrief „Nicht vor den Karren . . .“ (FN, 19. März)

Fragliche Eigenwerbung

Ich kann Herrn Jürgen Schmitt aus Lauda mit seinem Leserbrief vom 19. März nur zustimmen. Viele gemeinnützige Organisationen bieten im Main-Tauber-Kreis bereits seit Längerem professionelle Einkaufshilfe und Unterstützung für ältere Menschen und Bedürftige an. Die Mitarbeiter sind im Umgang mit älteren Menschen geschult und erfahren.

Natürlich haben diese, größtenteils ehrenamtlichen Organisationen, ihre Angebote in der Corona-Krise weiterhin angeboten und ausgeweitet. Diese zu unterstützen wäre eine tolle Sache.

Viele Dinge werden auch mit der Nachbarschaftshilfe unkompliziert gelöst. Jeder kennt einen Nachbarn, und sei es auch drei Häuser weiter, der hilft.

Selbstverständlich ist es richtig, sich sozial einzusetzen, aber bitte uneigennützig. Dies ist eine soziale Gesellschaft.

Mit Verwunderung habe ich am Wochenende wieder den Flyer eines Bürgermeisterkandidaten im Briefkasten gefunden, der immer noch versucht, aus den Ängsten der Menschen für sich Kapital zu schlagen und das Hilfsangebot praktischerweise mit Werbung für seine Person verbindet.

Sehr geehrter Bürgermeisterkandidat, wenn Sie wirklich helfen möchten, unterstützen Sie die bereits bestehenden ehrenamtlichen Organisationen, beispielsweise Malteser, Deutsches Rotes Kreuz, Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen, und andere..

Diese haben die nötige Kompetenz und helfen uneigennützig, besonders in Zeiten eines sehr ansteckenden Covid-19-Virus’.

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