Lauda / Königshofen

Katholischer Jugendclub Video-Projekt als Ersatz für den Gottesdienst

Familienkrippenfeier der anderen Art

Archivartikel

Oberlauda.In der Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen waren aufgrund der geltenden Verordnungen am 24. Dezember verschiedene Alternativen zur klassischen Christmette geboten. Auch in Oberlauda ließ es sich der Katholische Jugendclub dieses Jahr nicht nehmen, den Ort auf das Weihnachtsfest einzustimmen, und veranstaltete seine traditionelle Familienkrippenfeier auf eine coronagerechte Art und Weise in der Kirche St. Martin Oberlauda.

Über zwei große Leinwände präsentierte der KJC, unter der Federführung von Fabian Bayer und Niklas Hellinger, in diesem Jahr ein Video-Projekt, in zwei Vorführungen, welches aufgebaut war wie ein Gottesdienst. Allerdings nicht mit einem Pfarrer an verantwortlicher Position, sondern mit Kindern und Jugendlichen aus Oberlauda und darüber hinaus, die das Kyrie, Lesungen, Fürbitten, Gebete und Gedichte übernahmen, Lieder spielten und sangen sowie Bilder malten, um so anstelle eines Krippenspiels die Weihnachtsgeschichte zu verbildlichen.

Begonnen hat die KJC-Musikgruppe, die sonst immer den Wortgottesdienst musikalisch umrahmte. Die Musiker, die in diesem Jahr in einer kleineren Besetzung musizierten, platzierten sich in den Weinbergen und spielten verschiedene Weihnachtslieder in das Ort hinab. Damit läuteten sie den feierlichen Nachmittag ein. Dies fand in ganz Oberlauda sehr großen Anklang und wurde mit Klatschen und Lichtsignalen aus dem Ort bestätigt.

Danach startete die eigentliche Familienkrippenfeier mit der ersten Videovorführung in der Kirche, die zweite folgte. Hier konnten dann nicht nur die mitwirkenden Kinder, sondern alle Interessierten den Film sehen und sich so auf das in diesem Jahr etwas andere Weihnachtsfest einstimmen. Auch das Videoprojekt des KJCs fanden alle Besucher sehr gelungen und gaben ausschließlich positives Feedback an die Verantwortlichen.

Bei den Filmvorführungen wurde der KJC von Mitgliedern des Gemeindeteams unterstützt, um so die Auflagen bezüglich der Pandemie einzuhalten. In einer Schlusssequenz des Filmes dankte Fabian Bayer allen, die zum Gelingen dieser „anderen“ Andacht beigetragen haben. Er hoffte, dass 2021 wieder eine Familienkrippenfeier „live“ in der Kirche stattfinden kann. kjc

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