Lauda / Königshofen

Zwischen 2016 und 2020 Für den Straßenbau sind über 20 Millionen Euro in den Kreis geflossen

Ein Sanierungsstau bleibt dennoch

Main-Tauber-Kreis/Stuttgart.„Straßen sind Verkehrs- und Lebensadern. Gerade auch bei uns im ländlichen Raum sind neben der digitalen Datenautobahn auch der gute Ausbau von Landstraßen enorm wichtig. Neben den 423 Kilometer Kreisstraßen sind die Landesstraßen für unseren ländlichen Raum und auch für unseren Individualverkehr, da wir hier auch weiterhin auf das Auto angewiesen sind, von essenzieller Bedeutung“, so MdL Dr. Wolfgang Reinhart.

Zwischen 2016 und 2020 seien über 20 Millionen Euro an Landesmitteln für den Straßenbau im Landkreis aus Stuttgart geflossen. „Damit wird deutlich: Wir haben viele Dinge anstoßen und vorantreiben können, auch wenn noch weiterer Sanierungsstau in den kommenden Jahren abzuarbeiten ist“, so Reinhart.

Reinhart sprach auch von einem jüngsten Erfolg, dass es nach seinen Bemühungen gelungen sei, noch kurz vor Jahresende 2020 die Sanierung der L 1001 im Streckenabschnitt Laudenbach – Vorbachzimmern voranzubringen. Die restlichen Restdecken- und Markierungsarbeiten müssen jetzt im Frühjahr abgeschlossenwerden, so Reinhart. „Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Vorbachtal des hiesigen ländlichen Raums erreicht“, unterstreicht er die erfolgreiche Umsetzung des Streckenabschnitts.

Zunächst war der Ausbau seitens der baden-württembergischen Landesregierung abgelehnt worden, wurde aber als Pilotprojekt doch noch begonnen.

Auch der weitere Sanierungsstau im Land und der Region müsse auch in Zeiten der Coronakrise weiter konsequent abgebaut werden. Hierzu sei auch 2020 das Straßennetz in Baden-Württemberg umfangreich saniert und die Erhaltungsmittel effektiv eingesetzt worden.

„Die Erhaltung des Landesstraßennetzes ist ein zentraler Baustein der Verkehrspolitik. Daher werde ich mich auch weiterhin für eine Steigerung der Erhaltungsmittel einsetzen – gerade in unserer Heimat. Nur wenn wir ausreichend Investitionsmittel für die Erhaltung der Landesstraßen – besonders im Hinblick auf die teilweise enormen Preissteigerungen – bereitstellen, kann mittelfristig eine feststellbare Verbesserung des Straßenzustands erreicht werden“, erklärte Reinhart. In diesem Zug nennt er auch – nachdem im Dezember im Landtag die ersten Weichen für den Staatsvertrag bei der Brücke in Freudenberg am Main gestellt wurden – den nötigen Vertragsabschluss für diese Verkehrsmaßnahme zwischen Bayern und Baden-Württemberg. „Das ist ein langjähriges Nadelöhr, das wir nun endlich umsetzen werden. Hierfür habe ich sehr mit den kommunalen Vertretern vor Ort gekämpft“, betont Reinhart.

„Eine gute Infrastruktur ist wichtig. Wir brauchen gerade auch jetzt in Zeiten von Corona Investitionen in die Infrastruktur, denn diese sind belebende Impulse. Für mich ist ganz wichtig: Investitionen in den Wirtschaftsstandort dürfen nicht vernachlässigt werden“, unterstreicht er. Die Straßen seien die Lebensadern für den Wirtschaftsstandort unterstrich Reinhart, der dabei auch die Bedeutung für den ländlichen Raum hervorhob. „Wir werden gerade bei uns im ländlichen Raum auf eine Mobilität der Zukunft auch mit modernen PKW angewiesen sein. Hierfür waren die investierten 20 Millionen Euro in der jüngsten Zeit wichtig auch für die Attraktivität unseres Heimatstandortes, meint Reinhart abschließend. pm

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