Lauda / Königshofen

Konstruktion Düker unter der Tauber verlegt / Verbindungsstück ist 24 Tonnen schwer

Ein Meilenstein für die Wasserversorgung

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Wer am Mittwoch zwischen Lauda und Königshofen von der B 290 in Richtung Radweg blickte, konnte Beobachter eines seltenen Vorgangs werden: Ein sogenannter Düker – ein 24 Tonnen schweres und 27 Meter langes Verbindungsstück zwischen dem Wasserwerk in Dittigheim und dem neuen Zentralhochbehälter in Gerlachsheim – wurde in die Tauber eingesetzt. Über die Leitungen wird das Rohwasser der Brunnen und Quellen der Stadt zum Wasserwerk transportiert, dort aufbereitet und dann als Reinwasser zum Hochbehälter und anschließend in die Ortsnetze eingespeist. Um die gigantische Konstruktion einzuheben, wurde ein 300-Tonnen-Autokran benötigt. Zuvor wurde der Pegelstand der Tauber um einen Meter abgesenkt, um die Baggerarbeiten im Vorfeld zu erleichtern und sicherzustellen, dass beim Einfügen des Werkstücks alles nach Plan verläuft. Als der Düker um kurz vor Mittag an Ort und Stelle platziert war, atmen die Projektbeteiligten auf: Ein weiterer Meilenstein für die zukunftssichere Wasserversorgung ist damit erreicht. stv

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