Lauda / Königshofen

Ehemaliger Erzbischof Zollitsch segnete „Maria unter’m Kreuz“

Archivartikel

Beckstein.Mit einem feierlichen Gottesdienst in unmittelbarer Nähe des Bauwerks weihte der ehemalige Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch am Sonntag im Beisein von rund 200 Gläubigen auf dem „Geisberg“ einen drei auf drei Meter großen und fünf Meter hohen Steinturm, der durch seine rustikale Bauweise an einen Berggipfel erinnert. Oben prangt ein Gipfelkreuz. „Maria unter’m Kreuz“ nennt sein Erbauer Reimund Braun das Mahnmal, das er aus Dankbarkeit mit seinem Freund, dem Steinmetzmeister Gerhard Kuhn, errichtet hat. Er hatte im Januar 2018 einen Genickbruch bei einem Skiunfall in den Berchtesgadener Alpen überlebt. Robert Zollitsch widmete sich in seiner Predigt den Bildstöcken und sakralen Bauwerken auf Gemarkung Beckstein. Reimund Braun, der sich sehr über die große Resonanz freute, würdigte alle Beteiligten, vor allem Gerhard Kuhn, die ihn beim Bau unterstützt hatten und lud im Anschluss alle Besucher zu einem kleinen Umtrunk ein. Er bezeichnete es als große Ehre, dass der ehemalige Erzbischof Dr. Robert Zollitsch die Einweihung persönlich vornahm und eigens aus Freiburg nach Beckstein gekommen war. Musikalisch umrahmt wurden der Gottesdienst und die Segnung von einer Abordnung der Winzerkapelle Beckstein sowie von den Alphornbläsern der Musik- und Feuerwehrkapelle Oberbalbach. Bild: Dieter Göbel

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